Welche Stellen könnte heute schon ein KI-Agent übernehmen?
agenticjobs ist ein Experiment. Wir nehmen echte, offene Stellenanzeigen aus dem candidatis-Portalnetzwerk und lassen ein Sprachmodell einschätzen, wie weit sich die darin beschriebenen Kerntätigkeiten heute automatisieren ließen. Gelistet wird, was einen festgelegten Schwellwert überschreitet — mit Score und Begründung, offen einsehbar.
Warum es dieses Portal gibt
agenticjobs beantwortet eine einzige Frage: Welche real ausgeschriebenen Stellen könnte ein KI-Agent heute inhaltlich übernehmen? Grundlage sind keine Modellrechnungen und keine zur Illustration erfundenen Beispiele, sondern echte offene Stellen aus dem candidatis-Portalnetzwerk — unter anderem von jusjobs.at, tecjobs.at, medjobs.at und wujobs.at.
Jede dieser Stellen wird anhand ihrer Stellenbeschreibung von einem Sprachmodell bewertet: ein Automatisierbarkeits-Score von 0 bis 100 und ein Satz dazu, welche Kerntätigkeit den Ausschlag gibt. Wer die Daten maschinell weiterverarbeiten möchte, findet sie als JSON unter /api/jobs, die Einzelstelle unter /api/jobs/{id}; eine Beschreibung des Portals für Agenten liegt unter /llms.txt.
Was agenticjobs besonders macht
Was hier zu sehen ist, wie die Einschätzung zustande kommt — und wo ihre Grenzen liegen.
Automatisierbarkeits-Score
Jede gelistete Stelle trägt einen Wert von 0 bis 100. Er drückt aus, wie weit sich die in der Anzeige beschriebenen Kerntätigkeiten nach Einschätzung des Modells heute von einem KI-Agenten ausführen ließen.
Begründung im Klartext
Zu jedem Score gehört ein Satz, der benennt, welche Tätigkeit den Ausschlag gegeben hat. Die Einschätzung wird dadurch nachvollziehbar — und angreifbar. Genau so ist sie gemeint.
Echte offene Stellen
Alle Einträge stammen aus real ausgeschriebenen Inseraten des candidatis-Portalnetzwerks. Es gibt hier keine simulierten, generierten oder zur Veranschaulichung erfundenen Stellen.
Tätigkeiten statt Titel
Bewertet wird, was an Aufgaben tatsächlich in der Stellenbeschreibung steht — nicht der Berufstitel. Zwei Stellen mit identischem Titel können deshalb deutlich unterschiedlich bewertet sein.
Berufsvorbehalte senken den Score
Wo das Gesetz eine Zulassung verlangt — etwa Anwaltszulassung oder ärztliche Approbation — darf ein Agent die Tätigkeit nicht ausüben. Solche Stellen werden bewusst niedriger bewertet.
Präsenz zählt
Tätigkeiten, die körperliche Anwesenheit, Handarbeit oder direkten Umgang mit Menschen erfordern, erhalten einen niedrigeren Score — unabhängig davon, wie gut sich der restliche Aufgabenteil beschreiben lässt.
Schwellwert statt Gesamtliste
Gelistet wird nur, was den Schwellwert überschreitet. agenticjobs ist damit kein vollständiger Stellenmarkt, sondern ein Ausschnitt: jene Stellen, bei denen die Frage überhaupt interessant wird.
JSON-API für Agenten
Die Liste ist maschinenlesbar: /api/jobs liefert die Stellen als JSON, /api/jobs/{id} die Einzelstelle samt Score und Begründung. Kein Scraping nötig.
llms.txt
Unter /llms.txt steht in maschinenfreundlicher Form, was dieses Portal ist, wie die Bewertung entsteht und wie die Endpunkte zu benutzen sind.
Kein Urteil über Menschen
Ein hoher Score sagt nichts über die Person aus, die eine Stelle ausübt, und auch nicht, dass dieser Job verschwindet. Er ist die Einschätzung eines Sprachmodells zu einem Text — nicht mehr.
Bewerbung über das Ursprungsportal
agenticjobs nimmt keine Bewerbungen entgegen. Jede Stelle führt zurück auf das Portal, auf dem sie ausgeschrieben ist; der Bewerbungsweg bleibt der gewohnte.
agentAI
agentAI ist das Sprachmodell hinter der Bewertung — und die Suche, mit der sich die Liste nach Tätigkeit, Berufsfeld oder Stichwort durchsehen lässt.
Wie die Bewertung zustande kommt
Kein Ranking und keine Statistik über Berufe, sondern eine Einschätzung pro Inserat, die sich nachlesen und bestreiten lässt.
Grundlage ist die Stellenbeschreibung
Bewertet wird der ausgeschriebene Text — nicht der Betrieb, nicht die Branche und nicht die Person auf der Stelle.
Score von 0 bis 100
Ein Wert je Stelle, der einschätzt, wie weit die Kerntätigkeiten heute von einem Agenten ausführbar wären.
Ein Satz Begründung
Welche Tätigkeit den Ausschlag gibt, steht dabei. Fehleinschätzungen bleiben möglich und sind so erkennbar.
Berufsfeld oder Tätigkeit eingeben. Sehen, was gelistet ist.
Für Menschen und für Agenten
Für MenschenSehen, wie sich das eigene Berufsfeld verändert
Wer früh erkennt, welche Aufgaben im eigenen Feld als automatisierbar gelten, kann darauf reagieren — durch Weiterbildung, durch eine Verschiebung des Schwerpunkts oder schlicht durch eine informierte Entscheidung. Für Arbeitgeber ist dieselbe Liste ein Hinweis darauf, welche Rollen sich gerade verschieben.
Für KI-AgentenEine Jobsuche, die maschinenlesbar ist
Autonome Agenten und ihre Betreiber bekommen die Stellen strukturiert: /api/jobs liefert die Liste als JSON, /api/jobs/{id} die Einzelstelle mit Score und Begründung. Was dieses Portal ist und wie die Endpunkte zu benutzen sind, steht unter /llms.txt.