„Wir haben nicht nachbesetzt.“
Dieser Satz könnte zum Codewort einer der größten Veränderungen unseres Arbeitsmarktes werden.
Ein Mitarbeiter kündigt.
Geht in Pension.
Wechselt das Unternehmen.
Früher wurde seine Stelle neu ausgeschrieben.
Heute kann etwas anderes passieren:
Die Arbeit bleibt.
Aber der nächste Mensch kommt nicht mehr.
Weil KI einen Teil seiner Aufgaben übernimmt.
KI kündigt keine Menschen.
Sie verhindert ihre Nachfolger.
agenticjobs analysiert reale Stellenanzeigen und bewertet, in welchem Umfang die darin beschriebenen Tätigkeiten bereits heute durch KI-Agenten ausgeführt werden können.
Das ist keine Zukunftsprognose.
Das passiert jetzt.
Diese Zahlen stammen nicht aus einer Studie über das Jahr 2035.
Sie basieren auf Stellen, für die Unternehmen heute Menschen suchen.
„Wir haben nicht nachbesetzt.“
Klingt harmlos.
Klingt nach Fluktuation.
Klingt nach Kostenoptimierung.
Klingt nicht nach Arbeitsplatzverlust.
Aber genau das kann es sein.
Ein Mensch verlässt seinen Arbeitsplatz.
Niemand wird entlassen.
Es gibt keine Schlagzeile.
Keine Kündigungswelle.
Keine Proteste.
Die Position verschwindet einfach.
Die Aufgaben sind trotzdem noch da.
Nur werden sie anders erledigt. Zum Beispiel:
„Wir brauchen keinen neuen Mitarbeiter.
Wir haben jetzt Claude.“
Natürlich ersetzt ein Claude-, ChatGPT- oder anderer KI-Zugang nicht automatisch einen vollständigen Mitarbeiter. Aber wenn KI genügend Aufgaben einer Position übernimmt, kann genau daraus eine wirtschaftliche Entscheidung entstehen: Die Stelle wird nicht nachbesetzt.
Arbeitsplatzverlust sieht nicht immer wie Arbeitsplatzverlust aus.
- Gestern
Anna arbeitet im Marketing.
40 Stunden pro Woche.
- Dann
Anna verlässt das Unternehmen.
- Früher
Eine Stellenanzeige wird veröffentlicht.
Ein neuer Mitarbeiter wird gesucht.
- Heute
Texte → KI
Recherche → KI
Auswertungen → KI
Präsentationen → KI
Reporting → KI
E-Mail-Entwürfe → KI
- Entscheidung
„Wir besetzen die Stelle vorerst nicht nach.“
Anna wurde nicht von KI gekündigt.
Und trotzdem existiert ihr Arbeitsplatz möglicherweise nicht mehr.
Wir suchen nach KI-Entlassungen.
Vielleicht suchen wir nach dem falschen Signal.
Wenn 5.000 Menschen gleichzeitig ihren Arbeitsplatz verlieren, ist es eine Nachricht.
Wenn in 5.000 Unternehmen jeweils eine Stelle nicht nachbesetzt wird, passiert möglicherweise dasselbe.
Nur ohne Nachricht.
Arbeitsplätze können verschwinden, ohne dass jemand gekündigt wird.
Deshalb reicht es nicht, nur Entlassungsstatistiken zu beobachten.
Wir müssen auch beobachten, welche menschlichen Tätigkeiten technisch überhaupt noch einen Menschen benötigen.
Deshalb gibt es agenticjobs.
Wir warten nicht darauf, bis Statistiken Jahre später zeigen, was passiert ist.
Wir betrachten den Arbeitsmarkt dort, wo er entsteht: bei realen Stellenanzeigen.
Wir analysieren:
- Welche Tätigkeiten verlangt eine Stelle?
- Welche davon können heutige KI-Systeme ausführen?
- Welche benötigen weiterhin menschliche Fähigkeiten?
- Wie hoch ist daraus der Score der Stelle?
Keine Science-Fiction.
Reale Jobs. Reale Aufgaben. Heutige Technologie.
Und was ist mit deinem Job?
Die Diskussion über KI bleibt abstrakt, solange sie immer nur „die anderen“ betrifft.
Was machst du beruflich?
Du siehst reale, heute ausgeschriebene Stellen zu deiner Tätigkeit — jede mit Score und einem Satz Begründung.
Wenn KI morgen 50 % deiner Aufgaben übernimmt:
Braucht dein Arbeitgeber dann noch genauso viele Menschen?
KI übernimmt nicht deinen Beruf.
Sie beginnt mit deinen Aufgaben.
Die öffentliche Diskussion stellt häufig die falsche Frage:
„Kann KI einen Anwalt ersetzen?“
„Kann KI einen Buchhalter ersetzen?“
„Kann KI einen Marketingmanager ersetzen?“
Die interessantere Frage lautet:
Welche Aufgaben dieser Menschen kann KI übernehmen?
Denn Unternehmen kaufen keine Berufsbezeichnungen.
Sie bezahlen Menschen dafür, dass Aufgaben erledigt werden.
Wenn aus zehn Aufgaben zunächst drei automatisiert werden, dann fünf, dann sieben, ändert sich irgendwann nicht nur der Arbeitsplatz.
Es ändert sich die benötigte Anzahl an Menschen.
Vielleicht verschwinden nicht zuerst die Berufe.
Vielleicht verschwinden zuerst die Stellen.
Ein Unternehmen braucht möglicherweise weiterhin:
Marketing.
Buchhaltung.
Recherche.
Übersetzungen.
Kundenkommunikation.
Administration.
Aber vielleicht braucht es dafür nicht mehr:
10 Menschen.
Sondern 7.
Dann 5.
Dann 3.
Automatisierung muss einen Beruf nicht auslöschen.
Es reicht, wenn sie den Personalbedarf halbiert.
Agentic Jobs Index
Wie groß ist der Anteil real ausgeschriebener Stellen, deren Tätigkeiten bereits in hohem Maß von KI-Agenten ausgeführt werden können?
8,8 %
+4,8 Prozentpunkte seit Nov 2025. Die Monatswerte vor Okt 2026 sind geschätzt, nicht gemessen: Bewertet wird erst seit August 2026.
Wir beobachten nicht, was KI irgendwann können könnte.
Wir beobachten, was sie mit den Aufgaben heutiger Stellen bereits kann.
Bedeutet das, dass morgen Millionen Menschen arbeitslos sind?
Nein.
agenticjobs behauptet nicht, dass jede agentenfähige Stelle verschwindet.
Ein hoher Score bedeutet auch nicht automatisch, dass ein Mensch vollständig ersetzt werden kann.
Menschen bringen Fähigkeiten mit, die sich nicht aus einer Stellenanzeige berechnen lassen:
Verantwortung.
Erfahrung.
Beziehungen.
Urteilsvermögen.
Empathie.
Kreativität.
Führung.
Vertrauen.
Aber:
Wenn Technologie einen relevanten Teil einer Tätigkeit übernehmen kann, verändert sich ihre wirtschaftliche Rechnung.
Und genau diese Veränderung wollen wir sichtbar machen.
„KI wird uns einfach produktiver machen.“
Vielleicht.
Aber Produktivität hat eine zweite Seite.
Wenn zehn Mitarbeiter bisher eine bestimmte Menge Arbeit erledigen, und dieselbe Arbeit mit KI von sechs Mitarbeitern erledigt werden kann, dann gibt es zwei Möglichkeiten:
Das Unternehmen produziert mit zehn Menschen wesentlich mehr.
Das Unternehmen produziert dasselbe mit sechs Menschen.
Warum reden wir fast immer über Möglichkeit A?
Du musst keine Angst vor KI haben.
Aber du solltest wissen, was sie kann.
Das größte Risiko besteht möglicherweise nicht darin, morgen ersetzt zu werden.
Das größere Risiko ist, fünf Jahre lang zu glauben, dass sich dein Beruf nicht verändert.
Nutze agenticjobs, um zu sehen:
- welche Aufgaben automatisierbar werden
- welche Fähigkeiten wertvoller werden
- welche Tätigkeiten weiterhin menschlich bleiben
- wie sich dein Beruf entwickelt
Wenn du Arbeitgeber bist, stell dir eine unangenehme Frage.
Würdest du heute jede frei werdende Stelle wieder 1:1 besetzen?
Oder würdest du zuerst prüfen:
Welche Aufgaben können automatisiert werden?
Welche kann KI vorbereiten?
Welche müssen tatsächlich weiterhin von einem Menschen erledigt werden?
Wenn diese Diskussion in deinem Unternehmen bereits stattfindet, bist du nicht allein.
Arbeitsmarktstatistiken schauen in den Rückspiegel.
KI bewegt sich nach vorne.
Die entscheidende gesellschaftliche Frage ist nicht nur:
Wie viele Menschen wurden wegen KI entlassen?
Sondern auch:
Wie viele Stellen entstehen nicht mehr?
Wie viele Pensionierungen werden nicht nachbesetzt?
Wie viele Teams werden trotz steigender Leistung kleiner?
Wie viele Juniorpositionen verschwinden?
Wie verändert sich der Einstieg in Berufe?
Nicht geschaffene Arbeitsplätze erscheinen in keiner Kündigungsstatistik.
Das macht sie nicht weniger relevant.
Was passiert, wenn KI zuerst die Arbeit der Anfänger übernimmt?
Viele Aufgaben, die KI besonders gut übernehmen kann, waren bisher klassische Einstiegsaufgaben:
Recherche.
Zusammenfassungen.
Erste Entwürfe.
Dokumentation.
Datenaufbereitung.
Standardkommunikation.
Übersetzungen.
Präsentationen.
Das wirft eine größere Frage auf:
Wenn niemand mehr die Junior-Arbeit macht:
Woher kommen später die Seniors?
Ich habe ein Buch über diese Entwicklung geschrieben. Dann wollte ich wissen, ob ich übertreibe.
Über KI zu schreiben ist einfach. Prognosen über die Zukunft gibt es genug. Mich hat eine andere Frage interessiert: Kann man das, worüber wir reden, bereits heute auf dem realen Arbeitsmarkt sehen?
Deshalb entstand agenticjobs. Wir wollten nicht nur darüber diskutieren, was KI irgendwann mit unserer Arbeit machen könnte. Wir wollten reale Stellen nehmen. Ihre Aufgaben analysieren. Und die Ergebnisse öffentlich machen.
Das Buch stellt die Frage. agenticjobs sammelt die Beweise.
Interview mit einer KI — Eduard Ducho
Taschenbuch · 183 Seiten · erschienen 9. Juli 2025 · ISBN 978-3-200-10249-1 · 25,19 €
Warum wir das tun.
Wir sind nicht gegen KI.
Wir glauben auch nicht, dass Arbeit einfach verschwindet und nichts Neues entsteht.
Aber wir glauben: Eine Veränderung dieser Größenordnung darf nicht hinter Begriffen wie „Effizienzsteigerung“, „Produktivitätsgewinn“, „Transformation“ oder „nicht nachbesetzt“ verschwinden.
Wenn sich Arbeit verändert, müssen Arbeitnehmer es wissen.
Unternehmen müssen darüber sprechen.
Politik muss es messen.
Bildung muss darauf reagieren.
Und die Gesellschaft muss darüber diskutieren.
Deshalb machen wir sichtbar, was sonst unsichtbar bleibt.
Das hier ist ein Kunstprojekt. Die Stellen darin sind echt.
agenticjobs ist keine Jobbörse. Es ist ein Kunstprojekt von Eduard Ducho, gebaut, um wachzurütteln. Jede Anzeige, die hier gelistet ist, ist heute ausgeschrieben, von einer echten Firma, mit dem Aufgabenprofil, das sie selbst formuliert hat. Genau das ist das Unangenehme daran.
Was echt ist, und was Inszenierung
Die Stellen, die Bewertungen, die Zahlen
- Die Stellen. Jede gelistete Anzeige ist zum Zeitpunkt der Anzeige tatsächlich ausgeschrieben, mit dem Aufgabenprofil, das der Arbeitgeber selbst formuliert hat. Nichts nachgebaut, nichts erfunden.
- Die Bewertung. Ein Sprachmodell prüft jede Stelle: wie viel der beschriebenen Kerntätigkeiten heute schon ein KI-Agent erledigen könnte. Score von 0 bis 100, ein Satz Begründung daneben. Das Urteil einer Maschine über die Arbeit von Menschen, nachlesbar und bestreitbar.
- Die Kennzahlen. Analysierte Stellen, gelistete Stellen, die Summe der ausgeschriebenen Jahresgehälter: alles aus dem laufenden Bestand gerechnet, nachvollziehbar unter /api/stats.
Die Form, in der das hier auftritt
- Die Rolle des Portals. Eine Jobbörse, die Stellen für KI-Agenten auflistet, mit Live-Zähler und einer Schnittstelle, über die sich Maschinen die Liste selbst holen. Es tut so, als wäre dieser Zustand schon normal.
- Er ist es noch nicht. Aber der Abstand ist kleiner, als es sich anfühlt, und er ist hier nachmessbar — mit dem eigenen Beruf in der Suchzeile.
- Eine Zahl ist gerechnet, nicht gemessen: die Kurve der letzten zwölf Monate unter der AI-Quote. Bewertet wird erst seit August 2026, davor gibt es keine Messwerte. Das steht auch unter dem Diagramm selbst.
Durchschnittswerte zwingen niemanden, hinzusehen.
Über KI und Arbeit wird in Durchschnittswerten geredet. Prozentsätze, Berufsgruppen, Zeithorizonte, Studien, die einander widersprechen. Nichts davon zwingt jemanden, über die eigene Arbeit nachzudenken, weil nichts davon auf die eigene Arbeit zeigt.
Dieses Projekt dreht das um. Es zeigt nicht „Sachbearbeitung: 47 Prozent“. Es zeigt eine Anzeige, die eine Firma diese Woche geschaltet hat, mit einem Aufgabenprofil, das der eigenen Arbeit ähnlich sieht — und daneben eine Zahl und einen Satz, warum.
Das ist unangenehm zu lesen. Es soll unangenehm sein. Eine Einschätzung, die allgemein bleibt, verändert nichts. Eine, die auf die eigene Tätigkeit zeigt, schon.
Provokante Fragen brauchen belastbare Daten.
Unsere Ergebnisse sollen Diskussion auslösen. Deshalb muss nachvollziehbar sein, wie sie entstehen.
Wir analysieren reale, aktuell ausgeschriebene Stellenanzeigen. Ein Sprachmodell bewertet die in der Anzeige beschriebenen Kerntätigkeiten danach, in welchem Umfang moderne KI-Agenten sie technisch ausführen können. In einer zweiten Stufe wird geprüft, ob ein Agent die Rolle überhaupt tragen könnte.
Wichtig: Der Score bewertet die beschriebenen Tätigkeiten einer Stellenanzeige. Er bewertet nicht:
- den Wert eines Menschen
- die gesamte tatsächliche Arbeit eines Beschäftigten
- individuelle Fähigkeiten
- soziale Beziehungen
- Unternehmenskultur
- persönliche Verantwortung außerhalb der Anzeige
Ein hoher Score bedeutet deshalb: hohes technisches Automatisierungspotenzial der ausgeschriebenen Tätigkeiten — und nicht: „Dieser Mensch ist zu X Prozent ersetzbar.“
Was agenticjobs besonders macht
Was hier steht, wie geprüft wird — und was daraus folgt.
Offenlegung: Das hier ist ein Kunstprojekt
agenticjobs ist keine Jobbörse, sondern ein Kunstprojekt von Eduard Ducho — gebaut, um wachzurütteln. Die Stellen darin sind echt, jede einzelne. Was echt ist und was Inszenierung: Was das hier ist.
Der Wandel steht in den Anzeigen
Nicht Zukunft, nicht Abstraktion: Was Sprachmodelle heute können, lässt sich an Stellen ablesen, die gerade jetzt besetzt werden sollen. Diese Stellen sind der Beleg.
Such deinen eigenen Job
Gib deine Tätigkeit ein. Steht sie hier, siehst du schwarz auf weiß, welcher Anteil deiner Arbeit heute schon von einem Sprachmodell erledigt werden könnte — mit Begründung, nicht als Bauchgefühl.
Score 0 bis 100
Jede gelistete Stelle trägt einen Wert. Er drückt aus, wie weit die in der Anzeige beschriebenen Kerntätigkeiten digital und sprachbasiert und damit heute automatisierbar sind.
Begründung im Klartext
Zu jedem Score gehört ein Satz, der benennt, welche Tätigkeit den Ausschlag gegeben hat. Die Einschätzung wird dadurch nachvollziehbar — und angreifbar. Genau so ist sie gemeint.
Zwei Stufen, nicht eine Zahl
Stufe 1 misst die Tätigkeit, Stufe 2 die Rolle. Gelistet wird nur, was beides besteht. Der Unterschied zwischen beiden Stufen ist selbst die Aussage.
Wo eine Person gebraucht wird
Stufe 2 sortiert aus: Vertrieb und Kundenbeziehung, Führung, Haftung und Zeichnungsrecht, gesetzlich geschützte Berufe, körperliche Präsenz, Schulung von Menschen. Dort bleibt Arbeit menschlich.
Für Arbeitnehmer: jetzt verschieben
Der Punkt ist nicht Angst, sondern Handeln — solange Zeit dafür ist. Verschiebe deine Rolle dorthin, wo ein Agent nicht hinkommt: Verantwortung tragen, Beziehungen führen, entscheiden, vor Ort sein.
Für Arbeitgeber: umbauen statt abbauen
Wer heute sieht, welche Rollen sich auflösen, kann umbauen und Leute mitnehmen. Wer wartet, baut später ab. Beides steht in derselben Liste — nur zu unterschiedlichen Zeitpunkten.
Für Ausbildung und Politik
Es wird weiter auf Berufsbilder ausgebildet, die sich gerade auflösen. Welche das sind, ist keine Meinungsfrage mehr — es steht in den Ausschreibungen, die hier gelistet sind.
Maschinenlesbar für Agenten
Die Liste ist auch für Software gebaut: /api/jobs liefert die Stellen als JSON, /api/jobs/{id} die Einzelstelle samt Score und Begründung, /llms.txt beschreibt das Portal für Agenten. Kein Scraping nötig.
Was der Score nicht ist
Er ist die Einschätzung eines Modells zu einem Anzeigentext — kein Urteil über die Person, die diese Stelle ausübt. Was er beschreibt, ist die Tätigkeit, nicht der Mensch.
Bewerbung über das Ursprungsportal
agenticjobs nimmt keine Bewerbungen entgegen. Jede Stelle führt zurück auf das Portal, auf dem sie ausgeschrieben ist; der Bewerbungsweg bleibt der gewohnte.
Wie geprüft wird
Zwei Stufen. Die erste misst die Tätigkeit, die zweite die Rolle. Beides steht offen da und lässt sich bestreiten.
Stufe 1: Ist die Arbeit digital?
Ein Sprachmodell bewertet, wie weit die in der Anzeige beschriebenen Kerntätigkeiten digital und sprachbasiert sind. Ergebnis: Score 0 bis 100 plus ein Satz Begründung.
Stufe 2: Trägt ein Agent die Rolle?
Aussortiert wird alles, wo eine Person gebraucht wird: Vertrieb und Kundenbeziehung, Führung, Haftung und Zeichnungsrecht, geschützte Berufe, körperliche Präsenz, Schulung von Menschen.
Gelistet wird nur, was beides besteht
Genau zwischen „die Arbeit ist digital“ und „ein Agent kann diese Rolle ausfüllen“ verläuft die Linie, an der sich entscheidet, wohin menschliche Arbeit geht.
Berufsfeld oder Tätigkeit eingeben. Sehen, was heute schon gelistet ist.
Für Menschen und für Agenten
Für MenschenWenn sich dein Berufsfeld gerade verschiebt
Sieh nach, ob deine eigene Tätigkeit gelistet ist, und lies die Begründung dazu. Das ist unbequem und soll es sein. Wer es früh weiß, kann handeln, solange Zeit dafür ist: den Schwerpunkt dorthin verschieben, wo ein Agent nicht hinkommt — Verantwortung, Beziehungen, Entscheidungen, Präsenz vor Ort. Später ist derselbe Schritt kein Plan mehr, sondern ein Notfall.
Für KI-AgentenEine Jobsuche, die maschinenlesbar ist
Autonome Agenten und ihre Betreiber bekommen die Stellen strukturiert: /api/jobs liefert die Liste als JSON, /api/jobs/{id} die Einzelstelle mit Score und Begründung. Was dieses Portal ist und wie die Endpunkte zu benutzen sind, steht unter /llms.txt.
Zahlen für eine Debatte, die gerade erst beginnt.
Journalisten, Wissenschaftler und Institutionen können die aggregierten Daten von agenticjobs verwenden. Sie stehen offen und maschinenlesbar bereit:
- GET /api/stats — Kennzahlen und Index
- GET /api/jobs — alle gelisteten Stellen mit Score und Begründung
- GET /api/jobs/{id} — die einzelne Stelle
- /llms.txt — Beschreibung für Agenten
Vielleicht wirst du nie wegen KI gekündigt.
Vielleicht wird einfach dein Nachfolger nie eingestellt.
„Wir haben nicht nachbesetzt.“