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Am Hohen Markt in Wien sammelt sich jeden Mittag eine kleine Menschentraube. Über die denkmalgeschützte Ankeruhr, ein Jugendstilwerk aus dem Jahr 1914, zieht dann eine Reihe historischer Figuren vorbei. Erbaut hat das Wahrzeichen die frühere Anker-Versicherung, aus der die heutige Helvetia Versicherungen AG hervorgegangen ist. Das Unternehmen sitzt bis heute im selben Haus, Hoher Markt 10–11. Gegründet wurde das Haus am 2. Dezember 1858 als „Der Anker, Gesellschaft für Lebens- und Rentenversicherung". Damit gehört Helvetia zu den ältesten Versicherern Österreichs. Den Namen Helvetia trägt das Unternehmen seit 2006; dahinter steht die schweizerische Helvetia Gruppe aus St. Gallen, mit der die Verbindung bis in die 1960er-Jahre zurückreicht. Was hier versichert wird, betrifft fast jeden Lebensbereich. Helvetia ist im Lebens- und Vorsorgegeschäft ebenso tätig wie in der Schaden- und Unfallversicherung: Das reicht von der Pensionsvorsorge über die Haushalts- und Kfz-Versicherung bis zur Absicherung ganzer Betriebe. Über 630.000 Kundinnen und Kunden in Österreich vertrauen dem Unternehmen ihre Risiken an. Betreut werden sie von mehr als 950 Mitarbeitenden an österreichweit 39 Standorten. Entsprechend breit ist die Palette der Berufe. Im Außendienst beraten Kundenbetreuerinnen und -betreuer in den Regionen zu Vorsorge und Schadenschutz, in der Generaldirektion am Hohen Markt kalkulieren Aktuare die Tarife, prüfen Underwriter die Risiken und bearbeiten Spezialistinnen die Schadenfälle. Dazu kommen Bereiche wie IT, Recht, Finanzen und Kundenservice. Auf Aus- und Weiterbildung legt das Unternehmen erkennbaren Wert: Mitarbeitende werden bei der Auswahl passender Seminare unterstützt und über ein eigenes Weiterbildungsprogramm begleitet. Seit dem 5. Dezember 2025 gehört Helvetia zur Helvetia Baloise Gruppe, dem Zusammenschluss der beiden Schweizer Versicherer Helvetia und Baloise. In der Schweiz ist daraus der größte Allbranchenversicherer geworden. Die Gruppe beschäftigt rund 22.000 Menschen in acht europäischen Märkten und betreut etwa 13 Millionen Kundinnen und Kunden. Für die österreichische Gesellschaft heißt das: ein finanzstarker Konzern im Rücken, die Arbeit aber weiterhin dort, wo schon 1914 die Ankeruhr aufgezogen wurde.

Vier neue Filialen hat die Sparkasse Oberösterreich 2025 eröffnet, unter anderem in Sattledt und im Linzer High-Five-Tower. Sieben weitere sind für 2026 geplant. Damit kommt das Haus auf 115 Standorte in Oberösterreich und im westlichen Mostviertel. Rund 440.000 Kundinnen und Kunden betreut die Bank, nach eigenen Angaben mehr als jede andere Regionalbank des Bundeslandes. Das Geschäft ist das einer Universalbank. In den Filialen geht es um Gehaltskonto, Sparbuch und den Kredit fürs Eigenheim, in der Firmenkundenbetreuung um Investitionen: Deren Volumen stieg 2025 um acht Prozent auf 4,3 Milliarden Euro, das Neugeschäft im privaten Wohnbau zog um 85,4 Prozent an. Ein eigenes Team betreut Bäuerinnen und Bauern und schloss im selben Jahr 130 Finanzierungen über zusammen 40 Millionen Euro ab. Die Bilanzsumme lag Ende 2025 bei 15,8 Milliarden Euro, die Kernkapitalquote bei 19,6 Prozent. Gegründet wurde die Sparkasse 1849 in der Linzer Innenstadt, ursprünglich als Einrichtung gegen Armut. Der Sitz liegt bis heute an der Promenade. Heute ist sie eine Aktiengesellschaft und firmiert seit Juli 2023 als Sparkasse Oberösterreich Bank AG; der frühere Name Allgemeine Sparkasse Oberösterreich Bankaktiengesellschaft steht für dieselbe Gesellschaft. Seit Juni 2024 liegt sie wieder überwiegend in oberösterreichischer Hand: Gut 85 Prozent hält die Anteilsverwaltung, zehn Prozent die Erste Bank, 3,15 Prozent eine Stiftung der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Über die Sparkassengruppe gehört die Bank zu einem Verbund, der weit über Österreich hinausreicht. Beaufsichtigt wird sie von der Europäischen Zentralbank und der Finanzmarktaufsicht. Rund 1.660 Menschen arbeiten für die Bank. Die meisten von ihnen in den Filialen. Andere analysieren Kreditrisiken, arbeiten im Controlling oder entwickeln in der IT das digitale Banking weiter. An der Spitze steht Stefanie Christina Huber als Generaldirektorin, gemeinsam mit den Vorstandsdirektoren Manuel Molnar und Martin Punzenberger. Eine tagesaktuelle Beschäftigtenzahl veröffentlicht das Haus nicht selbst; die Angabe stammt aus dem Firmenverzeichnis der Wirtschaftskammer. Im trend-Ranking der besten Arbeitgeber 2025, das auf Urteilen von Beschäftigten beruht, sieht sich die Bank nach eigenen Angaben auf Platz eins unter den oberösterreichischen Banken und auf Platz drei österreichweit in der Kategorie Banken und Finanzdienstleistungen. Der Einstieg beginnt oft direkt nach der Pflichtschule. Die Lehre zum Bankkaufmann oder zur Bankkauffrau dauert drei Jahre und führt durch alle Bereiche einer Filiale, auf Wunsch mit Schwerpunkt Digitalisierung. Wer will, hängt die Matura an und bekommt dafür fünf zusätzliche bezahlte Lerntage im Jahr. Jedem Lehrling wird ein Buddy zur Seite gestellt. Laptop und iPhone gibt es dazu, beides auch zur privaten Nutzung.

Wer sind wir CMS Reich-Rohrwig Hainz ist mit rund 360 Mitarbeitenden, davon mehr als 220 Jurist:innen in Österreich und an 9 weiteren Standorten in Südosteuropa, eine der größten Anwaltssozietäten in Europa. Wir sind Mitglied von CMS und damit Teil eines globalen Verbundes von über 7.200 Anwält:innen und Steuerberater:innen an 87 Standorten. Produkte, Service, Leistungen Fast jeder Rechtsbereich überschneidet sich in der Praxis mit anderen. Daher bieten wir alle Teile des Wirtschaftsrechts aus einer Hand an. Wir beraten nicht nur in einzelnen rechtlichen Fragen, sondern übernehmen das vollständige juristische Management der Projekte unserer Mandant:innen. Perspektiven Unsere Karrierewege sind so individuell, wie wir es sind. Egal, ob Sie sich für ein CMS Sommerpraktikum, für die Tätigkeit als Rechtsanwaltsanwärter:in oder für einen Job in unseren Service Departments entscheiden. Chancen finden Sie bei uns in allen Bereichen vor. Dabei können Sie entlang des gesamten Karrierepfades auf unsere Unterstützung zählen: von On-the-Job-Coachings bis zu nationalen und internationalen Aus- und Weiterbildungen. Unser Arbeitgeberversprechen und unsere Werte Als eine der größten internationalen Anwaltskanzleien sehen wir Vielfalt als Basis für unseren gemeinsamen Erfolg. Wir schätzen ambitionierte Menschen, die ihren eigenen Weg gehen wollen – in Richtung eines gemeinsamen Ziels. Wir entwickeln und fördern Talente, ohne dass sie sich verbiegen müssen. In einem Klima voller Respekt, in dem sich alle auf ihre Weise verwirklichen können. Denn wir wissen: Um gemeinsam zu gewinnen, braucht es den Freiraum des Individuums. Daher lautet unser Arbeitgeberversprechen: # win dividuals – We individuals win. Eine # win dividual Karriere steht Ihnen offen, wenn Sie zu Ihrer Höchstform auflaufen. Wir halten unser Arbeitgeberversprechen – unser Kompass sind dabei unsere Werte: grow – flow – show. Grow Zu uns passen Menschen, die zu den Besten in ihrem Fach gehören wollen. Neben erstklassiger Aus- und Weiterbildung fördern wir individuelle Stärken und lassen einander Raum für Entwicklung. Flow Es ist die Kombination aus internationaler Großkanzlei und familiärer Kultur, die unseren Arbeitsalltag zum Schwingen bringt. Wir alle schätzen den Zusammenhalt und außergewöhnlichen Teamspirit. Show Höchste Expertise und fachliche Exzellenz können sich bei uns sehen lassen. Wir zeigen gerne, was wir können und überzeugen durch Taten. Unser Kapital lautet Vertrauen, denn wir setzen auf langfristige Beziehungen. Erfahren Sie mehr auf unserer Karriereseite: #windividuals | Wir als Arbeitgeber | CMS Österreich Was macht es besonders, für uns zu arbeiten? Sie wollen wissen, warum Sie bei uns arbeiten sollten? Wir liefern Ihnen 7 gute Gründe! Kununu Spotify

Wer in Österreich den Notruf 144 wählt, landet oft bei einer Leitstelle des Roten Kreuzes. Wenige Minuten später steht ein Rettungswagen vor der Tür. Diese Verlässlichkeit prägt die Organisation seit 1880. Das Rote Kreuz ist die größte humanitäre Hilfsorganisation des Landes und für viele Menschen die erste Adresse, wenn es schnell gehen muss. Den Kern der Arbeit bildet der Rettungs- und Krankentransport, dazu kommt eine Aufgabe, die im Alltag kaum sichtbar ist: Der Blutspendedienst des Roten Kreuzes versorgt rund 95 Prozent des österreichischen Bedarfs an Blutkonserven (Wikipedia, abgerufen 2026-06-15). Daneben reicht das Feld von Pflege und Hauskrankenhilfe über Fahrtendienste und Betreuung älterer Menschen bis zur Katastrophenhilfe und der Suche nach vermissten Angehörigen. Erste-Hilfe-Kurse gehören ebenso dazu. Vieles davon kennt man, ohne es dem Roten Kreuz zuzuordnen. Die Organisation ist als gemeinnütziger Verein mit Sitz an der Wiedner Hauptstraße in Wien aufgestellt und föderal gegliedert. Neun Landesverbände mit eigener Rechtspersönlichkeit, 133 Bezirksstellen und zahlreiche Ortsstellen reichen bis in kleine Gemeinden. Damit ist das Rote Kreuz in nahezu jeder Region Österreichs mit einem Stützpunkt vertreten. Geführt wird der Bundesverband von Präsident Gerald Schöpfer und Generalsekretär Michael Opriesnig. Getragen wird der Betrieb von über 10.700 hauptberuflichen und rund 80.000 freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (roteskreuz.at, abgerufen 2026-06-15). Diese Mischung macht den Arbeitgeber aus. Notfallsanitäterinnen und Disponenten in der Leitstelle arbeiten neben Pflegekräften, Ausbildnern, Logistikern und Verwaltungsfachleuten. Für Berufseinsteiger ist der Weg gut ausgebaut: Über 4.200 Männer leisten hier jährlich ihren Zivildienst, viele bleiben danach. Wer im Rettungsdienst anfängt, durchläuft eine geregelte Sanitäterausbildung; Weiterbildung ist im laufenden Betrieb fest verankert, weil sich medizinische Standards ständig ändern. Eine Stelle beim Roten Kreuz ist krisenfest. Gebraucht wird die Organisation in guten wie in schlechten Jahren.

Die UniCredit Bank Austria zählt zu den größten Banken des Landes. Rund 5.000 Menschen arbeiten hier, der weitaus größte Teil in Österreich, von der Zentrale am Wiener Rothschildplatz bis zu Geschäftsstellen in Städten wie Villach oder Bludenz. Wer hier anfängt, kommt zu einem Haus mit langer Geschichte und einer der großen europäischen Bankengruppen im Rücken. Im Kern ist die Bank ein Allrounder im Geldgeschäft. Sie führt Konten für Privatkundinnen und Privatkunden, vergibt Kredite an kleine und mittlere Betriebe, betreut vermögende Kunden im Private Banking und finanziert große Unternehmen sowie die öffentliche Hand. Über 100 Geschäftsstellen gibt es im Land. Dazu kommen Online- und Mobile-Banking rund um die Uhr. Die Bilanzsumme lag zuletzt bei rund 103 Milliarden Euro (Halbjahresbericht 2024) und macht das Institut zu einer der größten Banken Österreichs. Die Geschichte reicht tief ins österreichische Bankwesen. Die Creditanstalt finanzierte einst Eisenbahnen und Industriebetriebe, die Länderbank und die Zentralsparkasse gehörten über Jahrzehnte zum Wiener Bankenplatz. 1991 schlossen sich Zentralsparkasse und Länderbank zur Bank Austria zusammen, 1997 kam die Creditanstalt dazu. Seit 2005 gehört das Haus zur italienischen UniCredit, einer Gruppe mit rund 148.000 Beschäftigten in etwa 20 europäischen Ländern. An der Spitze steht seit Mai 2024 Ivan Vlaho als CEO. Sein Vorgänger Robert Zadrazil verantwortet seither als Country Manager das Österreich-Geschäft. Für Bewerberinnen und Bewerber bedeutet das viele verschiedene Berufe unter einem Dach. In den Filialen beraten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Konten, Krediten und Vorsorge. In der Zentrale sitzen Fachleute für Finance, Risikomanagement und Recht, dazu ein wachsender Bereich für Digitalisierung und IT, der den Zahlungsverkehr und die Banking-App am Laufen hält. Den Einstieg organisiert die Bank über mehrere Wege: eine klassische Lehre zum Bankkaufmann oder zur Bankkauffrau, die Initiative BestStart für Maturantinnen und Maturanten und ein Graduate-Programm für Hochschulabsolventen. Weil die Bank zugleich das Geschäft der UniCredit in mehreren mittel- und osteuropäischen Märkten steuert, hat die Arbeit oft einen grenzüberschreitenden Zug. Teams stimmen sich mit Kolleginnen und Kollegen in anderen Ländern ab, und innerhalb der Gruppe ist ein Wechsel über Grenzen hinweg grundsätzlich möglich. Eine aktuelle Gesamtkundenzahl veröffentlicht die Bank nicht; auch die Mitarbeiterangaben schwanken je nach Quelle um die 5.000. Die Zentrale steht in der Wiener Leopoldstadt, am Rothschildplatz.

Arbeiten bei Wolf Theiss Über Wolf Theiss Wolf Theiss steht für lokales Know-how verbunden mit internationaler Kompetenz. Seit der Gründung vor mehr als 65 Jahren in Wien haben wir uns zu einer der führenden Anwaltssozietäten in Mittel-, Ost- und Südosteuropa (CEE/SEE) entwickelt. 400 Jurist:innen aus unterschiedlichsten Rechtsbereichen arbeiten in unseren Büros in 13 Ländern sowie an unserem zentralen europäischen Standort in Brüssel zusammen. Unterstützt werden sie von über 300 Kolleg:innen aus verschiedenen Business-Teams. Gemeinsam bilden sie die Grundlage für unsere internationale Zusammenarbeit und unseren Erfolg. Um unser Netzwerk weiter auszubauen, suchen wir laufend engagierte Talente mit unterschiedlichen Hintergründen, die ihre fachlichen Stärken und Perspektiven in unsere Teams einbringen. Was uns ausmacht Bei Wolf Theiss treffen unterschiedliche Perspektiven, Fachgebiete und Kulturen aufeinander. Uns verbindet der Anspruch, juristisch herausragende Arbeit zu leisten, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und unseren Mandant:innen mit internationaler Expertise zur Seite zu stehen. Vielfalt, die Perspektiven schafft Unsere Teams leben von unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen. Mitarbeitende aus 20 Ländern und mit 30 verschiedenen Sprachen bringen vielfältige Perspektiven ein. Rund die Hälfte unserer Jurist:innen ist weiblich – diese Vielfalt prägt unsere Zusammenarbeit und unsere Kanzleikultur. Entwicklung und neue Ideen Wir fördern den Austausch, innovative Ansätze und kreative Lösungen. Gleichzeitig bieten wir unseren Mitarbeitenden vielfältige Möglichkeiten, ihre juristischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln – durch fundierte Ausbildung, persönliche Betreuung und spannende Mandate. Zusammenarbeit über Fachbereiche und Grenzen hinweg Komplexe rechtliche Fragestellungen erfordern unterschiedliche Expertisen. Deshalb arbeiten unsere Teams eng über Praxisgruppen und Ländergrenzen hinweg zusammen, um gemeinsam die besten Lösungen für unsere Mandant:innen zu entwickeln. Internationale Perspektiven Mehr als 80 % unserer Arbeit umfasst die grenzüberschreitende Beratung internationaler Mandant:innen. Unser Netzwerk eröffnet unseren Jurist:innen die Möglichkeit, an internationalen Projekten mitzuwirken und mit Kolleg:innen aus verschiedenen Ländern zusammenzuarbeiten. Gemeinsam erfolgreich Wir verbinden die persönliche Atmosphäre kleiner Teams mit den Möglichkeiten einer internationalen Kanzlei. Menschen, die Verantwortung übernehmen, sich aktiv einbringen und gerne mit anderen zusammenarbeiten, finden bei uns ein Umfeld, in dem sie sich weiterentwickeln können. Sie möchten mehr über uns als Arbeitgeber erfahren? Auf unserer Website sowie auf unseren Social-Media-Kanälen Instagram und LinkedIn erhalten Sie spannende Einblicke.

Bachmann electronic GmbH ist ein weltweit tätiges Unternehmen der Automatisierungstechnik mit Sitz in Feldkirch, Österreich. Seit über 50 Jahren verschreibt sich Bachmann der Produktivität und dem Nutzen seiner Kunden. Als anerkannter Marktführer bedient Bachmann höchste Qualitätsanforderungen und steht für Zuverlässigkeit in den Bereichen: Automatisierung von Hard- und Software für Windkraft & Erneuerbare Energien, Industrie, Maschinenbau sowie dem Marine- und Offshore-Sektor. Bachmann bietet seinen Kunden ganzheitliche Lösungen. Dazu gehören offene und flexible Kommunikationsstandards, Zustandsüberwachung für beteiligte Maschinen und webbasierte Steuerung sowie SCADA. Eine fortlaufende Verbesserung und Weiterentwicklung von Fachwissen garantieren unseren Erfolg. Mit diesen Eigenschaften lassen sich vertrauenswürdige Geschäftsbeziehungen aufbauen und über lange Zeiträume pflegen.

Hinter vielen automatisierten Lagern großer Handelsketten steckt Technik aus Oberösterreich. TGW Logistics plant und baut Anlagen, in denen Waren vollautomatisch eingelagert, zusammengestellt und versandfertig gemacht werden. Rund 4.645 Menschen arbeiten dafür weltweit. Mechanik, Roboter und Steuerungssoftware entstehen dabei zum großen Teil im eigenen Haus. Gegründet wurde TGW 1969 in Wels, heute sitzt die Firma im benachbarten Marchtrenk. Aus einem regionalen Betrieb ist ein Konzern mit Standorten in Europa, Nordamerika und Asien geworden. Im Kern geht es um Intralogistik. Bestellt ein Modehändler oder ein Lebensmittelkonzern ein neues Verteilzentrum, liefert TGW die Förderanlagen, die Shuttles und die Software gleich mit dazu. Im Geschäftsjahr 2024/25 lag der Umsatz bei rund 1,07 Milliarden Euro. Der Auftragseingang stieg um 55 Prozent auf 1,5 Milliarden und damit auf den höchsten Wert der Firmengeschichte. Das schafft Raum für ganz unterschiedliche Berufe. Softwareentwickler schreiben die Steuerung, Mechatroniker und Elektrotechniker bauen Regalbediengeräte zusammen, und Projektleiter begleiten eine Anlage von der ersten Skizze bis zur Inbetriebnahme beim Kunden vor Ort. Wer technisch arbeiten will, findet hier reichlich davon. 52,8 Millionen Euro flossen zuletzt in Forschung und Entwicklung, fast fünf Prozent des Umsatzes. Die Eigentümerstruktur ist ungewöhnlich. Seit 2004 hält die TGW Future Privatstiftung sämtliche Anteile an der Gruppe. Ein Drittel des Gewinns geht an die Stiftung, die davon einen Teil in gemeinnützige Projekte steckt; der größere Teil bleibt im Unternehmen und wird investiert. Verkauft oder zerschlagen werden kann die Firma damit nicht. Aktuell baut TGW sein Headquarter in Marchtrenk weiter aus und steckt dafür noch einmal rund 50 Millionen Euro hinein.

In Kärnten kennt man die BKS Bank seit über hundert Jahren. 1922 in Klagenfurt gegründet, ist sie heute eine börsennotierte Universalbank mit rund 1.100 Beschäftigten in der Gruppe und Standorten in mehreren Ländern. Ein Haus, das in seiner Region verwurzelt ist und trotzdem über die Grenze reicht. Das Geschäft ist das einer klassischen Hausbank. Privatkunden sparen hier, eröffnen ein Konto, finanzieren die Wohnung. Betriebe lassen sich bei Investitionen begleiten und beim Schritt ins Ausland. Dazu kommen Vermögensanlage, Wertpapiergeschäft und Leasing, für das fünf eigene Gesellschaften zur Gruppe gehören. Klagenfurt ist und bleibt der Sitz. Von dort aus hat sich die Bank aber längst über Kärnten hinaus entwickelt. Rund 63 Geschäftsstellen betreibt sie, und neben Österreich ist sie mit eigenen Standorten in Slowenien, Kroatien und der Slowakei vertreten. Der Schritt über die Grenze begann schon in den 1990er-Jahren. An der Wiener Börse notiert die Aktie seit 1986. Allein steht die BKS dabei nicht. Gemeinsam mit der Oberbank und der BTV bildet sie die 3-Banken-Gruppe, einen Verbund aus drei regional verankerten, aber eigenständig geführten Instituten. Das gibt einem mittelgroßen Haus Rückhalt, ohne dass die Entscheidungen anderswo fallen. Die Berufe reichen weiter, als das Wort Bank vermuten lässt. Klar, in den Filialen sitzen die Beraterinnen und Berater, die beim Wohnkredit oder beim Wertpapierdepot weiterhelfen. Doch ein Institut dieser Größe beschäftigt ebenso IT-Leute, Risikoanalystinnen und Treasury-Fachkräfte in der Klagenfurter Zentrale, und im Firmenkundengeschäft betreuen Spezialisten mittelständische Unternehmen. Wer von Schule oder Uni kommt, findet Lehrstellen und Trainee-Plätze. Genaue Mitarbeiterzahlen schwanken je nach Stichtag; die Bank selbst nennt rund 1.100 Beschäftigte in der Gruppe. Verwurzelt ist sie geblieben. Gegründet in Klagenfurt, geführt aus Klagenfurt, und das seit 1922.

Rund 16 Millionen Menschen in sieben Ländern führen ihre Konten bei einer Bank der Erste Group. Etwa zehn Millionen davon nutzen George, die digitale Banking-Plattform der Gruppe. Dahinter steht ein Haus mit langer Geschichte: Gegründet wurde die Erste 1819 in Wien als Sparkasse für Menschen mit kleinem Einkommen. Wer heute hier einsteigt, arbeitet für eine der größten Bankengruppen in Mittel- und Osteuropa. Die Erste Group ist eine Universalbank. Sie führt Konten und vergibt Kredite an Privatkundinnen und Privatkunden, begleitet kleine Betriebe ebenso wie große Unternehmen, verwaltet Vermögen und ist im Wertpapiergeschäft aktiv. Ihren Sitz hat die Erste Group Bank AG am Belvedere 1 in Wien. Gearbeitet wird aber längst nicht nur dort. Mit ihren Tochterbanken ist die Gruppe in Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Rumänien, Kroatien und Serbien vertreten und betreibt dort rund 2.200 Filialen. In Österreich, Tschechien, der Slowakei und Rumänien zählt sie zu den Marktführern. Die rumänische Banca Comercială Română und die tschechische Česká spořitelna gehören zu den größten Banken ihrer Länder. Insgesamt beschäftigt die Gruppe über 45.000 Menschen (Stand 2023). Das macht das Arbeiten hier konkret: Eine Kundenberaterin in einer Filiale, ein Entwickler, der an der George-App baut, eine Risikomanagerin in der Zentrale, sie alle gehören zur selben Gruppe. Neben dem klassischen Bankgeschäft gibt es Fachbereiche in IT und Softwareentwicklung, im Finanz- und Risikobereich, im Private Banking und in der Vermögensverwaltung. Wer über Ländergrenzen hinweg arbeiten möchte, findet dafür ein großes Feld, denn die sieben Kernmärkte sind eng vernetzt. Die Aktie der Erste Group ist seit 1997 an der Wiener Börse notiert. Die Geschäftsfelder über alle Länder im Detail aufzuschlüsseln würde hier zu weit führen, die offiziellen Geschäftsberichte halten das vollständig fest.

Bei Bitpanda lässt sich mit ein paar Klicks Bitcoin kaufen, ein Stück Gold dazulegen oder Geld in eine Aktie stecken. Genau damit ist das Wiener Unternehmen seit 2014 groß geworden: Investieren so einfach wie Online-Banking. Aus einem Start-up von drei Gründern ist eine Plattform geworden, über die heute mehr als sieben Millionen Menschen in Europa anlegen. Das Geschäft ist schnell erklärt. Bitpanda betreibt eine Handelsplattform für digitale Vermögenswerte. Neben rund 390 Kryptowährungen kann man dort auch Edelmetalle, Aktien und ETFs handeln, dazu kommt eine eigene Visa-Debitkarte. Der Hauptsitz liegt in der Leopoldstadt in Wien, hier arbeitet auch das größte Team. In Berlin, London, Madrid, Barcelona, Mailand und Bukarest sitzen weitere Büros. Insgesamt gehören über 700 Menschen zur Belegschaft. Bitpanda war 2021 das erste österreichische Start-up, das mit über einer Milliarde Euro bewertet wurde. 2025 kam die EU-weite MiCA-Lizenz dazu, die zentrale Zulassung für Krypto-Dienstleister in Europa, ergänzt um Lizenzen in Großbritannien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Für das Geschäftsjahr 2025 weist das Unternehmen rund 371 Millionen Euro bereinigten Umsatz aus, ein Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr (The Block, März 2026). Wer hier anfängt, arbeitet an einem regulierten Finanzprodukt mit echten Kundengeldern. Gefragt sind dabei längst nicht nur Entwicklerinnen und Entwickler. In den Teams sitzen genauso Compliance-Fachleute, die die neuen EU-Regeln in den Alltag übersetzen, Produktmanager und Leute aus Kundenservice und Marketing. Das Unternehmen beschreibt seine Belegschaft als international zusammengesetzt und bietet neuen Mitarbeitenden ein Onboarding-Programm samt Umzugsunterstützung. Eine harte Mitarbeiterzahl jenseits der rund 700 Köpfe veröffentlicht Bitpanda nicht laufend. Für 2026 bereitet das Unternehmen nach übereinstimmenden Presseberichten einen Börsengang in Frankfurt vor.

18,8 Millionen Kundinnen und Kunden führen ihr Konto bei einer Bank der RBI-Gruppe, die meisten davon nicht in Österreich, sondern in Zentral- und Osteuropa. Gesteuert wird dieses Netz aus einem Haus am Wiener Stadtpark, in dem über 3.700 Menschen aus mehr als 75 Nationen arbeiten. Wer hier anfängt, arbeitet fast zwangsläufig über Grenzen hinweg: elf eigene Tochterbanken in CEE, dazu Filialen und Repräsentanzen in insgesamt 23 Ländern. Das Geschäft hat zwei Seiten. In Österreich ist die Raiffeisen Bank International vor allem für Unternehmen da. Sie finanziert Exportgeschäfte, wickelt den Zahlungsverkehr großer Firmenkunden ab und begleitet sie bei Anleiheemissionen und Übernahmen. In Zentral- und Osteuropa gehören der Gruppe dagegen eigene Vollbanken, bei denen auch Privatpersonen ihr Gehaltskonto führen und den Kredit fürs Eigenheim aufnehmen. Rund 42.000 Mitarbeitende und etwa 1.300 Geschäftsstellen gehören zu diesem Verbund, die Bilanzsumme lag Ende Juni 2026 bei 205 Milliarden Euro. Die Geschichte in der Region beginnt 1986 in Ungarn, drei Jahre vor dem Fall des Eisernen Vorhangs. Aus dieser frühen Entscheidung sind rund vier Jahrzehnte Marktkenntnis in Ländern geworden, in denen westeuropäische Banken meist erst viel später Fuß gefasst haben. Seit 2005 notiert die Aktie an der Wiener Börse. Die Mehrheit von gut 61 Prozent halten weiterhin die österreichischen Raiffeisen-Landesbanken, der Rest ist Streubesitz. Als bedeutendes Institut steht das Haus unter Aufsicht der Europäischen Zentralbank und der österreichischen Finanzmarktaufsicht. Im ersten Halbjahr 2026 erzielte die Gruppe ohne Russland ein Konzernergebnis von 708 Millionen Euro, ein Viertel mehr als im Vorjahreszeitraum, und arbeitet parallel an der Integration zugekaufter Banken in Südosteuropa und Rumänien. Gesucht wird in Wien quer durch das Haus. Entwicklerinnen, Datenanalysten und Produktverantwortliche bauen an den Plattformen, über die Zahlungen und Wertpapiergeschäfte von 18,8 Millionen Kunden laufen. Daneben stehen die klassischen Bankberufe: Im Risikomanagement wird durchgerechnet, was ein Firmenkredit in Rumänien oder Kroatien kosten darf, in Compliance und Recht prüfen Spezialistinnen Regulatorik und Verdachtsfälle. Studierende steigen über Praktika und Teilzeitstellen ein und können Arbeit und Studium nebeneinander laufen lassen, Absolventinnen und Absolventen über Traineeprogramme und Junior-Positionen. Weil die Gruppe in zwölf Märkten gleichzeitig unterwegs ist, sind Projekte über Ländergrenzen hinweg Alltag statt Ausnahme, und Englisch ist im Haus ebenso gebräuchlich wie Deutsch. Gearbeitet wird mit flexiblen Zeiten und anteilig von zu Hause. Wer Kinder hat, bekommt einen Zuschuss zur Betreuung, dazu kommen Gesundheitsangebote und ein Zuschuss zum Öffi-Ticket. Wie sich die rund 42.000 Beschäftigten der Gruppe im Detail auf die einzelnen Länder verteilen, weist die Bank öffentlich nicht auf, für die Zentrale in Wien nennt sie über 3.700. An der Spitze steht seit 1. Juli 2026 Michael Höllerer, der zuvor Finanzvorstand des Hauses war und mehrere Tochterbanken in Osteuropa geführt hat.

Rund 3,2 Millionen Arzneimittelpackungen liegen im Lager in Hallein-Kaltenhausen, und 46 Kleintransporter bringen sie mit etwa 2,4 Millionen Kilometern im Jahr zu Apotheken, Arztpraxen und Tierärzten in ganz Österreich. JACOBY GM Pharma GmbH ist ein familiengeführter pharmazeutischer Großhändler mit rund 480 Beschäftigten an sechs Betriebsstätten. Angefangen hat alles 1946 mit Tierarzneimitteln. Heute führt die dritte Generation ein Unternehmen, das 2023 nach eigenen Angaben rund 450 Millionen Euro Umsatz erzielte. Das Kerngeschäft ist die Vollversorgung: Öffentliche Apotheken, Ärztinnen und Ärzte mit Hausapotheke sowie Krankenhäuser bestellen aus einem Sortiment von rund 40.000 Artikeln. Etwa elf Millionen Auftragszeilen und 35 Millionen Packungen bewegt das Lager pro Jahr, für die Bearbeitung eines Auftrags nennt das Unternehmen rund 15 Minuten und eine Fehlerquote unter 0,1 Prozent. Das geht nur mit Technik: In Hallein arbeiten moderne Förderanlagen und eine automatische Kommissionierung. Ein zweites, eigenständiges Feld ist die Veterinärmedizin. Für Tierarztpraxen und Tierkliniken führt JACOBY GM Pharma über 100.000 Artikel und ist österreichischer Exklusivpartner internationaler Hersteller wie Norbrook, Fatro, Chanelle oder Hill's. Dazu kommen die ästhetische Medizin und ein Servicegeschäft für Pharmahersteller, die ihren Vertrieb in Österreich in fremde Hände legen. Friedrich Jacoby begann 1946 in Kaltenhausen bei Hallein mit der Herstellung und dem Großhandel von Veterinärmedikamenten, 1949 kam der Humanbereich dazu. Die Zentrale am Teichweg in Hallein besteht seit 1956, dort arbeiten heute etwa 120 Menschen. Gewachsen ist das Haus auch durch Zusammenschlüsse mit anderen Privatgroßhändlern: 2013 fusionierte Jacoby mit dem Braunauer Großhändler GM Pharma, im Oktober 2015 folgte Kögl Pharma. Die weiteren Betriebsstätten verteilen sich über fünf Bundesländer, von Hohenems in Vorarlberg bis Klagenfurt. Eigentümer sind drei österreichische Beteiligungsgesellschaften, das Unternehmen bezeichnet seine Unabhängigkeit als Familienbetrieb selbst als Grundlage für kurze Entscheidungswege. Die meisten Arbeitsplätze entstehen in der Logistik. Wer dort einsteigt, kommissioniert Packungen, nimmt Retouren auf oder koordiniert einen Fuhrpark, der jeden Werktag durch halb Österreich fährt. Daneben gibt es kaufmännische und pharmazeutische Aufgaben: In der Auftragsannahme sprechen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich mit Apothekenteams, das Qualitätsmanagement wacht über die Vorgaben für den Arzneimittelgroßhandel, und im Außendienst betreuen Gebietsverantwortliche Tierärzte im Süden, Westen und Osten des Landes. Die vierköpfige Geschäftsführung beschreibt flache Hierarchien und beschreibt sich als für jeden Einzelnen ansprechbar. An Leistungen nennt das Unternehmen unter anderem flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Möglichkeiten, E-Bike-Leasing, betriebliche Gesundheitsförderung und Weiterbildung. Wie sich die rund 480 Stellen auf die einzelnen Standorte verteilen, wird nicht veröffentlicht. Im vergangenen Jahr haben über 60 junge Menschen hier ein Praktikum oder einen Ferialjob absolviert, die meisten davon in der Logistik.

Rund vier Milliarden Einzeldosen verlassen jedes Jahr die Werke von G.L. Pharma. Tabletten gegen Bluthochdruck, Schmerzmittel, Präparate für die Substitutionstherapie: hergestellt wird in Lannach in der Weststeiermark und in Wien, vertrieben wird in mehr als 50 Märkten. Rund 1.300 Menschen arbeiten für das Unternehmen. Die Wurzeln reichen zurück bis 1947. Das Unternehmen entwickelt, produziert und verkauft Arzneimittel, und zwar in zwei Richtungen gleichzeitig. Auf der einen Seite stehen eigene Markenprodukte, auf der anderen Generika, also wirkstoffgleiche Nachfolgepräparate, die nach Ablauf des Patentschutzes dieselbe Therapie zu deutlich geringeren Kosten ermöglichen. Fachlich liegen die Schwerpunkte bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems und bei der Schmerz- und Opioid-Substitutionstherapie. Letzteres ist ein streng reguliertes Feld. Wer hier arbeitet, hat es täglich mit Analytik, Dokumentation und behördlichen Vorgaben zu tun. Angefangen hat alles mit zwei Firmen. 1947 und 1948 entstanden Lannacher Heilmittel im Raum Graz und Gerot Pharmazeutika in Wien. 1997 kaufte Lannacher das Wiener Unternehmen, 2009 wurden beide zu einer Gesellschaft verschmolzen, seit 2023 tritt sie einheitlich als GL Pharma auf. Geführt wird das Familienunternehmen von vier Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern der Familie Bartenstein. Der Firmensitz liegt am Schlossplatz in Lannach, wenige Minuten entfernt stehen Produktion und Lager an der Industriestraße, in Wien betreibt das Unternehmen an der Arnethgasse einen weiteren Büro- und Produktionsstandort. Nach eigenen Angaben liegt der Umsatz bei rund 350 Millionen Euro, gemeinsam mit Genericon Pharma bei etwa 500 Millionen. Eigene Marketing- und Vertriebsstrukturen bestehen in Österreich und in mehr als 15 weiteren Märkten in Europa sowie in Mexiko, darüber hinaus arbeitet das Unternehmen mit Lizenzpartnern. Für Beschäftigte heißt das: Projekte enden selten an der Landesgrenze, und Zulassungsfragen stellen sich in mehreren Rechtsräumen parallel. Wer sich bewirbt, trifft auf ein breites Spektrum an Berufen. In der pharmazeutischen Produktion läuft der Dreischichtbetrieb, in der Qualitätskontrolle prüfen Chemielabortechnikerinnen und Analytiker die Chargen, bevor sie freigegeben werden. Regelmäßig ausgeschrieben sind außerdem Stellen in Regulatory Affairs, in der IT vom System Engineer bis zum Information Security Engineer, im Produktmanagement und im pharmazeutischen Außendienst. Ausgebildet wird auch im eigenen Haus: G.L. Pharma ist eingetragener Lehrbetrieb der Wirtschaftskammer Steiermark, die nächste Lehrstelle in der Labortechnik startet im Herbst 2027. An Rahmenbedingungen nennt das Unternehmen flexible Arbeitszeiten und Home-Office-Möglichkeiten, Weiterbildung über Seminare, Workshops und E-Learning sowie Karenzmodelle für Eltern. Für den Arbeitnehmerschutz trägt der Betrieb das Sicherheitssiegel der AUVA. Wie sich die rund 1.300 Beschäftigten auf die einzelnen Standorte verteilen, veröffentlicht das Unternehmen nicht. Der Bahnhof Lannach liegt in Gehweite des Standorts.

Im Jahr 1968 gegründet ist KEBA heute ein international agierendes Unternehmen, das seinen Erfolg aus technologischen Innovationen, höchstem Qualitätsanspruch und der Dynamik und Begeisterungsfähigkeit seiner Mitarbeiter schöpft. Unser Unternehmen mit Sitz in Linz, Österreich hat zahlreiche Niederlassungen in Europa, den USA und Asien. KEBA blickt nicht nur auf jahrelange Erfahrung und viele Erfolge in der Automatisierung zurück, sondern richtet ihr Denken und Handeln stets auf eine erfolgreiche Zukunft aus. So legen wir als zukunftsorientiertes Unternehmen großen Wert auf Forschung und Entwicklung. Bis zu 20% des Umsatzes investieren wir in F&E Projekte, um in einem ausgewogenen Verhältnis bestehende Kompetenz zu verbreitern und zu vertiefen, technologisch immer am neuesten Stand zu bleiben und gleichzeitig Neues zu wagen. Der Motor unserer Innovationen sind aber stets die Menschen. Von der großen Portion Leidenschaft und der Neugier unserer Mitarbeiter die Dinge zu hinterfragen und Neues mutig und entschlossen mitzugestalten, davon hängt der Erfolg unseres Unternehmens und unserer Kunden ab. Deshalb tun wir alles, um unseren Mitarbeitern den größtmöglichen individuellen Freiraum zu ermöglichen und so - unterstützt durch passende Strukturen - das große Potenzial der KEBAner zu nutzen und ihre Ideen in innovativen Produkten zu verwirklichen. Wer technologisch immer up to date sein möchte, Begeisterungsfähigkeit mitbringt sowie Herausforderungen liebt oder auch unsere Internationalität als Perspektive für sich sieht, der wird sich im KEBA Team sofort wohlfühlen und die Zukunft von KEBA aktiv mitgestalten.

Wir sind Magenta. Mit Magenta gestalten wir eine digitale Zukunft, die Sinn stiftet und Freude bringt, die spannend und aufregend ist, fasziniert und inspiriert. Magenta ist nicht nur eine Farbe oder ein Name, sondern vielmehr eine Vision: Das ultimative Versprechen für die digitale Zukunft Österreichs. Magenta ist eine Marke von Magenta Telekom (T-Mobile Austria). Das Unternehmen besteht aus rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als Teil der Deutschen Telekom Gruppe profitieren wir von der Innovationskraft und der finanziellen Stabilität des Konzerns, einem der global größten Player im Telekom-Markt. Wir machen modernste Technologie angreif- und erlebbar, brechen mit alten Gewohnheiten und setzen neue Maßstäbe. Damit wir den Alltag unserer Kunden bereichern und vereinfachen können. Wir leben eine offene und tolerante Kultur, sind überzeugt, dass Unterschiede Vorteile sind und vielfältige Blickwinkel uns als Unternehmen bereichern. Wir bauen auf ein wertschätzendes, vertrauensvolles und offenes Miteinander und stehen dabei aktiv für Diversität ein. Diskriminierung hat keinen Platz in unserer Welt. Dabei geht es nicht nur um das Thema Geschlecht und/oder Alter. Wir verstehen Diversität gesamthaft. Wir fördern kulturelle Vielfalt, Vielfalt von individuellen Stärken und Fähigkeiten und Vielfalt in Lebensphilosophien. Innovative, mutige und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für uns ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Deswegen bieten wir Ihnen bei Magenta viele spannende Möglichkeiten. Wir sind Magenta. Sie auch? Weitere Infos unter: www.magenta.at/karriere

In fast jedem Smartphone, in modernen Hörgeräten und in der Steuerelektronik heutiger Autos stecken winzige Leiterplatten. Viele davon kommen aus Leoben. AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft entwickelt und fertigt solche Bauteile seit 1987 und zählt heute zu den weltweit führenden Herstellern hochwertiger Leiterplatten und IC-Substrate. Rund 13.000 Menschen arbeiten für das börsennotierte Unternehmen mit Sitz in der Obersteiermark. Eine Leiterplatte verbindet die elektronischen Bauteile eines Geräts und macht aus einzelnen Chips ein funktionierendes Ganzes. AT&S baut besonders kompakte und leistungsfähige Varianten davon, dazu IC-Substrate, die als Bindeglied zwischen Halbleiterchip und Platine sitzen. Mit dem Kompetenzzentrum in Leoben ist das Unternehmen nach eigenen Angaben das erste in Europa, das solche Substrate hier entwickelt und in Serie fertigt. Die Abnehmer sitzen in der Automobilindustrie, in der Kommunikationstechnik rund um 5G, in der Medizintechnik und in der Unterhaltungselektronik. In etwa jedem vierten in Europa verkauften Smartphone steckt laut Unternehmensangaben eine Platine von AT&S. Gegründet wurde die Firma 1987 aus mehreren steirischen Elektronikbetrieben. Im Geschäftsjahr 2024/25 beschäftigte sie im Durchschnitt rund 13.000 Mitarbeitende und erzielte einen Konzernumsatz von 1,59 Milliarden Euro. Produziert wird an mehreren Standorten: in Österreich in Leoben und Fehring, dazu in Shanghai und Chongqing in China, im indischen Nanjangud und seit Kurzem im malaysischen Kulim. Die Aktie ist an der Wiener Börse im ATX-Prime notiert. Die Bandbreite an Berufen ist entsprechend groß. In der Reinraumfertigung bedienen Verfahrenstechniker und Anlagenführer die Maschinen, in Entwicklung und Forschung arbeiten Elektrotechnikerinnen, Chemiker und Materialwissenschaftler an der nächsten Generation von Substraten. Wer einsteigen will, muss nicht studiert haben: AT&S bildet selbst aus und hat die Zahl der Lehrstellen zuletzt mehr als verdoppelt. Für viele beginnt der Weg mit einer Lehre in Leoben. Andere wechseln im Lauf ihrer Laufbahn zwischen den Werken in Österreich und Asien.

64 selbstständige Raiffeisenbanken mit zusammen rund 344 Filialen prägen das Bankgeschäft in Oberösterreich. Ihr gemeinsames Spitzeninstitut steht am Europaplatz in Linz: die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG. Sie übernimmt dort die Geschäfte, die für eine einzelne Regionalbank zu groß sind, vom Firmenkundengeschäft bis zur Beteiligung an Industrieunternehmen. Wer hier arbeitet, sitzt an einer der zentralen Schaltstellen der österreichischen Raiffeisen-Gruppe. Das Tagesgeschäft reicht weit über den Bankschalter hinaus. Privatkunden führen hier ihr Konto, oberösterreichische Betriebe finanzieren ihre Investitionen, und große Unternehmen holen sich Kapital für den nächsten Schritt. Daneben verwaltet die Bank ein umfangreiches Beteiligungsportfolio. Sie ist Kernaktionärin des Linzer Stahlkonzerns voestalpine und hält Anteile an der Raiffeisen Bank International sowie an der tschechischen Raiffeisenbank a.s. Allein diese drei Beteiligungen trugen 2025 jeweils über 90 Millionen Euro zum Konzernergebnis bei. Die Zahlen zeigen die Größenordnung. Die Konzernbilanzsumme lag Ende 2025 bei 48,7 Milliarden Euro, der Jahresüberschuss vor Steuern bei 748,3 Millionen Euro. Rund 7.800 Menschen arbeiten im Konzern, der 154 vollkonsolidierte Gesellschaften umfasst. Beraten wird dabei nicht nur in Österreich. Neben Linz, Salzburg und Wien ist die Bank an neun Standorten in Deutschland und in Prag vertreten. Entsprechend breit sind die Tätigkeitsfelder. In der Kundenberatung begleiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Privat- und Firmenkunden durch ihre Finanzierungen, im Beteiligungsmanagement analysieren Spezialisten Industrie- und Bankbeteiligungen, dazu kommen Aufgaben in Risikomanagement, IT und Treasury. Die Bank geht auf das Genossenschaftsmodell Friedrich Wilhelm Raiffeisens zurück und arbeitet nach dessen Grundsätzen von Solidarität und Subsidiarität. Als Spitzeninstitut der oberösterreichischen Raiffeisenbanken verbindet sie regionale Verankerung mit internationaler Reichweite. Geführt wird die Aktiengesellschaft seit Mai 2025 von Generaldirektor Reinhard Schwendtbauer.

Die BAWAG P.S.K. ist eine der größten und rentabelsten Banken Österreichs mit über 1,6 Millionen Privat- und Firmenkunden und einer landesweit sehr bekannten Marke. Unsere Geschäftsstrategie ist auf niedriges Risiko und hohe Effizienz ausgerichtet. Mehr als 70% unserer Kredite und Forderungen bestehen gegenüber Kunden in Österreich, während die restlichen auf westliche Industrieländer wie Deutschland, Großbritannien, Frankreich und die Vereinigten Staaten entfallen. In den letzten Jahren haben wir uns vermehrt auf unser Kerngeschäft konzentriert und uns aus Geschäftsbereichen zurückgezogen, in welchen wir über keinen oder einen geringen Wettbewerbsvorteil verfügten. Im Zuge dieses Veränderungsprozesses haben wir unsere Tochtergesellschaft für Vermögensverwaltung verkauft, den Eigenhandel eingestellt und die proaktive Entscheidung getroffen, uns aus Mittel- und Osteuropa zurückzuziehen. So haben wir unser Kreditengagement in Mittel- und Osteuropa auf mittlerweile weniger als 1% der Bilanzsumme reduziert. Wir sind stolz auf unser Kreditportfolio, welches wir mit geringem Risiko führen. Unsere Geschäftssegmente sind Retail Banking and Small Business, Corporate Lending and Investments und Treasury Services and Markets. Das Angebot leicht verständlicher, transparenter und erstklassiger Produkte und Dienstleistungen, die den Bedürfnissen unserer Kunden entsprechen, steht in allen Geschäftsbereichen im Zentrum unserer Strategie. Die Wurzeln der BAWAG P.S.K. – heute eine der führenden Banken in Österreich – reichen bis ins Jahr 1883 zurück, als unter Kaiser Franz Joseph I. das „k.k.Postsparcassen-Amt" eröffnet wurde. Die Fusion der Traditionsbanken BAWAG und P.S.K. per 1.1.2005 hat die größte Kundenbank Österreichs entstehen lassen, die neue „BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse AG“ ? kurz „BAWAG P.S.K.“. Die Bank steht zu 52% im Eigentum von Cerberus Capital Management LP und zu 40% im Eigentum von GoldenTree Asset Management LP.

Mehr als 18 Millionen Menschen verlassen sich auf den Versicherungsschutz von UNIQA. In Österreich ist das Unternehmen mit rund 21 Prozent Marktanteil die zweitgrößte Versicherungsgruppe. Die Wurzeln reichen bis 1811 zurück, als in Salzburg die erste der Vorgängergesellschaften gegründet wurde. Heute sitzt die Konzernzentrale in Wien, an der Donau gleich gegenüber der Innenstadt. Versichern heißt bei UNIQA vor allem Gesundheit, Vorsorge und der Schutz vor Schäden. Eine Familie sichert ihr Eigenheim ab, ein Betrieb seine Anlagen, jemand spart über eine Lebensversicherung für später. Hinter diesen Polizzen steht ein Konzern von rund 40 Gesellschaften in 14 Ländern, elf davon in Zentral- und Osteuropa. In Märkte wie Tschechien, Polen, Rumänien oder die Ukraine ist UNIQA über Jahre hineingewachsen, häufig durch Zukäufe. Der größte Einzelmarkt bleibt aber Österreich, wo allein 3,7 Millionen Kundinnen und Kunden betreut werden. Die Aktie der Gruppe notiert an der Wiener Börse und ist Teil des Leitindex ATX. Für die Gruppe arbeiten mehr als 21.000 Mitarbeitende und exklusive Vertriebspartner. Diese Zahl umfasst angestellte Beschäftigte und den Außendienst gemeinsam; eine reine Stammbelegschaft weist UNIQA in der Konzernübersicht nicht gesondert aus. Die Bandbreite an Berufen ist entsprechend groß. Aktuarinnen rechnen Risiken und Tarife durch, im Schadenmanagement werden Fälle geprüft und reguliert, in der IT laufen die Systeme, über die Millionen Verträge verwaltet werden. Dazu kommen Underwriting, Asset Management, Recht und der Vertrieb, der im Außendienst direkt bei den Kundinnen und Kunden sitzt. Wer im Beratungsgeschäft anfängt, kann die hauseigene Ausbildung bis zum BÖV-Zertifikat des österreichischen Versicherungsverbands durchlaufen. Reguliert wird das Geschäft von der österreichischen Finanzmarktaufsicht. Eine Versicherung mit über zweihundert Jahren Geschichte, börsennotiert und in einem ganzen Länderbogen tätig, bietet Tätigkeitsfelder vom Rechenmodell über die IT-Plattform bis zum Gespräch am Küchentisch.