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Rund 500.000 Menschen betreten jeden Tag ein Gebäude der BIG, ohne den Namen unbedingt zu kennen. Es sind Schülerinnen in ihren Klassen, Studierende in Hörsälen, Richter in Verhandlungssälen, Beamtinnen in Polizeidienststellen. Die Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. gehört zu den größten Immobilieneigentümern Österreichs und kümmert sich genau um diese Häuser: planen, bauen, sanieren, verwalten. Gegründet wurde die BIG 1992 per Gesetz, um die Liegenschaften der öffentlichen Hand zu bündeln. Heute umfasst das Portfolio rund 2.000 Liegenschaften mit einem Fair Value von annähernd 18 Milliarden Euro. Die Mieter sind großteils der Bund und seine Einrichtungen, etwa das Bildungsministerium, die österreichischen Universitäten sowie das Innen- und das Justizministerium. Eigentümerin der Gesellschaft ist die Österreichische Beteiligungs AG; der Firmensitz liegt in der Trabrennstraße in der Wiener Leopoldstadt. Über die Tochter ARE Austrian Real Estate kommen Büro- und Wohnimmobilien sowie Stadtentwicklungsprojekte dazu. Die BIG begleitet ein Gebäude über seinen ganzen Lebenszyklus, vom Neubau über laufende Sanierungen bis zur Vermietung. Das macht die Aufgabenfelder breit. Im Asset Management verantworten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganze Gebäudegruppen des Portfolios. Im Projektmanagement werden Schulneubauten und Universitätssanierungen eigenständig durch alle Bauphasen geführt, während in der Projekttechnik und im Facility Management Fachleute für Elektro- und HKLS-Anlagen die Technik der Häuser am Laufen halten. Dazu kommen kaufmännische Rollen in der Hausverwaltung und im Verwaltungsbetrieb. Wer früh einsteigen will, kann das auch über eine Lehre tun, etwa als Immobilienkaufmann oder im Büromanagement, wahlweise als Lehre mit Matura. Standorte gibt es in ganz Österreich, nicht nur in Wien. Geführt wird das Unternehmen von Gerald Beck und Christine Dornaus. Mehr als 1.000 Menschen arbeiten für die BIG. Eine genaue Aufschlüsselung nach Berufsgruppen veröffentlicht das Unternehmen öffentlich nicht.

Wir sind Magenta. Mit Magenta gestalten wir eine digitale Zukunft, die Sinn stiftet und Freude bringt, die spannend und aufregend ist, fasziniert und inspiriert. Magenta ist nicht nur eine Farbe oder ein Name, sondern vielmehr eine Vision: Das ultimative Versprechen für die digitale Zukunft Österreichs. Magenta ist eine Marke von Magenta Telekom (T-Mobile Austria). Das Unternehmen besteht aus rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als Teil der Deutschen Telekom Gruppe profitieren wir von der Innovationskraft und der finanziellen Stabilität des Konzerns, einem der global größten Player im Telekom-Markt. Wir machen modernste Technologie angreif- und erlebbar, brechen mit alten Gewohnheiten und setzen neue Maßstäbe. Damit wir den Alltag unserer Kunden bereichern und vereinfachen können. Wir leben eine offene und tolerante Kultur, sind überzeugt, dass Unterschiede Vorteile sind und vielfältige Blickwinkel uns als Unternehmen bereichern. Wir bauen auf ein wertschätzendes, vertrauensvolles und offenes Miteinander und stehen dabei aktiv für Diversität ein. Diskriminierung hat keinen Platz in unserer Welt. Dabei geht es nicht nur um das Thema Geschlecht und/oder Alter. Wir verstehen Diversität gesamthaft. Wir fördern kulturelle Vielfalt, Vielfalt von individuellen Stärken und Fähigkeiten und Vielfalt in Lebensphilosophien. Innovative, mutige und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für uns ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Deswegen bieten wir Ihnen bei Magenta viele spannende Möglichkeiten. Wir sind Magenta. Sie auch? Weitere Infos unter: www.magenta.at/karriere

In Themenparks, Museen und Planetarien auf mehreren Kontinenten steckt Technik aus Wels. Kraftwerk Living Technologies baut die Anlagen, die aus Bild, Ton, Licht und Bewegung ein Erlebnis machen. Rund 80 Prozent dieser Arbeit geht ins Ausland. Den Anfang machten 1992 vier Leute in der oberösterreichischen Bezirkshauptstadt. Kraftwerk Living Technologies verbindet Audio, Video, Licht, Mediensteuerung und Spezialeffekte zu fest installierten Erlebniswelten. In einem Freizeitpark wird daraus eine Attraktion, in der das Bild den Besucher umschließt. In einem Museum eine Ausstellung, durch die man mit Projektion und Ton geführt wird. Für Industrie und Forschung ein Raum, in dem man in virtuelle Modelle eintaucht. Über 1.000 solcher Projekte sind seit der Gründung weltweit entstanden, von Europa über den Nahen Osten und Asien bis in die USA. Der Firmensitz liegt an der Maria-Theresia-Straße in Wels. Von dort betreut das Unternehmen seine Auslandsbüros in Shanghai, Dubai, Riad und im südafrikanischen Raum. Gegründet wurde es 1992 von Manfred Meier, der es heute gemeinsam mit Christian Hofer führt. Wer hier einsteigt, arbeitet an Anlagen, die später in einem anderen Land stehen werden. Im Team kommen Fachkräfte aus rund einem Dutzend Nationen zusammen, gearbeitet wird auf Englisch, Deutschkenntnisse sind keine Bedingung. Die Tätigkeitsfelder reichen weit. Konstrukteure und technische Zeichner planen die Systeme, Mechatroniker und Systemintegratoren setzen sie zusammen, Projektleiter koordinieren den Aufbau vor Ort, dazu kommen Vertrieb und Marketing. Den Nachwuchs bildet das Unternehmen selbst aus, unter anderem zu Mechatronikern und zu technischen Zeichnern im Bereich Elektrotechnik. Konkrete Angaben zu einzelnen Zusatzleistungen veröffentlicht die Firma nicht. Aus den vier Leuten von 1992 sind inzwischen rund 130 im weltweiten Netzwerk geworden, etwa 80 davon am Standort Wels.

An Flughäfen, in Krankenhäusern und Bürotürmen entscheidet die Technik im Hintergrund darüber, ob geheizt, gekühlt und gelüftet wird. Genau dafür sorgt Caverion Österreich. Rund 1.100 Beschäftigte halten an 18 Standorten die Gebäudetechnik am Laufen, planen neue Anlagen und warten bestehende. Der Firmensitz liegt in der Laxenburger Straße im 23. Wiener Gemeindebezirk. Caverion plant, errichtet und betreut technische Gebäudeausrüstung über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks. Das reicht von der ersten Planung über die Montage bis zu Service und Wartung im laufenden Betrieb. Konkret geht es um Heizung und Sanitär, Lüftungs- und Kältetechnik, Elektrotechnik, Gebäudeautomation und Brandschutz. Zu den Kunden zählen Bürokomplexe, Industriebetriebe, Flughäfen und Krankenhäuser, also Objekte, in denen Technik zuverlässig funktionieren muss. Das Unternehmen ist mit 18 Standorten in allen neun Bundesländern präsent, die Zentrale sitzt in Wien. Seit April 2024 gehört Caverion zur Assemblin Caverion Group, entstanden aus dem Zusammenschluss von Assemblin und Caverion. Die Gruppe hat ihren Sitz in Stockholm, beschäftigt nach eigenen Angaben rund 20.000 Menschen und ist in neun Ländern Nord-, Mittel- und Osteuropas tätig. In Österreich tritt Caverion weiterhin unter eigenem Namen auf. Wer hier arbeitet, wird gebraucht. Servicetechnikerinnen und Servicetechniker sind bei Kunden vor Ort, Projektleiter koordinieren Baustellen, im Facility Management laufen Betrieb und Instandhaltung zusammen, dazu kommen kaufmännische und planende Rollen im Büro. Caverion ist ein eingetragener Lehrbetrieb und bildet den eigenen Nachwuchs in technischen Berufen selbst aus. Die Bandbreite an Gewerken bringt es mit sich, dass sich Aufgaben und Spezialisierungen über die Jahre verschieben lassen, ohne den Arbeitgeber zu wechseln. Eine konkrete, tagesaktuelle Mitarbeiterzahl veröffentlicht das Unternehmen nicht einheitlich; die Angaben liegen im Bereich von rund 1.100 Beschäftigten in Österreich.

Rund 1.400 Menschen prüfen bei PwC Österreich Bilanzen, beraten in Steuerfragen und begleiten Unternehmen durch Firmenkäufe und Digitalisierungsprojekte. Der Sitz liegt in der Wiener Donau City, gearbeitet wird an fünf Standorten im Land. Hinter dem österreichischen Betrieb steht das weltweite PwC-Netzwerk. Drei große Felder prägen die Arbeit: die Wirtschaftsprüfung, in der Jahresabschlüsse und Bilanzen kontrolliert werden, die Steuerberatung und die Unternehmensberatung. Was das konkret heißt, zeigt das Tagesgeschäft. Ein Team prüft, ob die Zahlen eines Konzerns stimmen. Steuerexpert:innen strukturieren einen grenzüberschreitenden Unternehmenskauf. Berater:innen führen bei einem Industriebetrieb ein neues IT-System ein. Zu den Kunden zählen Betriebe aus vielen Branchen, von Banken und Versicherungen über die Industrie bis zum öffentlichen Sektor. Mit rund 1.400 Mitarbeitenden und einem Umsatz von 200,7 Millionen Euro (PwC-Schnellcheck, Stand 2024) gehört PwC zu den größten Prüfungs- und Beratungshäusern Österreichs. Standorte gibt es in Wien, Linz, Salzburg, Graz und Klagenfurt. Über 65 Partnerinnen und Partner tragen die Verantwortung. Der Rücken ist breit: Das globale PwC-Netzwerk ist in 136 Ländern vertreten und beschäftigt rund 364.000 Menschen (Geschäftsjahr 2024/25). Für die österreichischen Teams heißt das, dass an internationalen Prüfungen und Beratungsprojekten mitgearbeitet wird und Auslandseinsätze im Netzwerk offenstehen. Die Berufsgruppen sind entsprechend gemischt. Neben Wirtschaftsprüfer:innen und Steuerberater:innen arbeiten hier auch IT-Fachleute, Datenanalyst:innen und Jurist:innen. Viele beginnen direkt nach dem Studium, über ein Praktikum oder als Berufseinsteiger:in, und qualifizieren sich parallel zum Berufsexamen als Steuerberater:in oder Wirtschaftsprüfer:in weiter. Genau dieser Weg vom Absolventen zum geprüften Berufsträger ist einer der Gründe, aus denen Menschen jahrelang bleiben.

Wasserkraftturbinen, Papiermaschinen, Walzanlagen für Stahl: Was ANDRITZ baut, läuft in Kraftwerken und Fabriken rund um den Globus. Das Grazer Technologieunternehmen liefert die großen Anlagen, mit denen anderswo Strom erzeugt, Zellstoff gekocht und Metall geformt wird. Angefangen hat alles 1852, mit einer kleinen Eisengießerei in Graz. Daraus ist ein börsennotierter Konzern geworden. Rund 30.000 Menschen arbeiten heute an über 280 Standorten in mehr als 80 Ländern für ANDRITZ; etwa 3.600 davon in Österreich, rund 1.200 am Stammsitz in Graz. Die Aktie notiert an der Wiener Börse, 2025 lag der Umsatz bei 7,9 Milliarden Euro. Das Geschäft ruht auf vier Säulen. In der Wasserkraft baut ANDRITZ Turbinen und Generatoren für Kraftwerke, in der Sparte Metalle komplette Linien, auf denen kaltgewalztes Band aus Stahl und Aluminium entsteht – Material, aus dem später unter anderem leichte Autoteile werden. Dazu kommen Technik für die Zellstoff- und Papierindustrie und ein Bereich für Umwelt und Energie, der von Recycling bis grünem Wasserstoff reicht. In Graz wird das nicht nur geplant, sondern auch gebaut: Auf rund 95.000 Quadratmetern fertigt und montiert das Unternehmen Komponenten und führt Reparaturen und Umbauten aus. An den Maschinen stehen Schlosser und Zerspanungstechniker, in den Büros rechnen Konstrukteure und Projektingenieure an der nächsten Turbinengeneration. Hinzu kommen Fachleute aus Automatisierung, IT, Einkauf und Projektabwicklung. Wer technisch arbeitet, hat hier mit Anlagen zu tun, die jahrzehntelang im Einsatz bleiben. Und ein Wechsel von Graz nach Finnland, Brasilien oder China ist möglich, ohne den Arbeitgeber zu verlassen. Eine Mitarbeiterzahl speziell für einzelne österreichische Tochterstandorte weist das Unternehmen öffentlich nicht durchgängig aus. Gefertigt wird in Graz seit über 170 Jahren.

Das Ambulatorium Döbling steht als Multifunktionszentrum für umfassende Diagnostik nach den neuesten Erkenntnissen der Medizin. Untersuchungsmethoden wie Röntgen, CT, MRT und erweiterte Labordiagnostik sowie ambulante Behandlungen verschiedener Fachrichtungen werden entweder als Kassenleistung oder nach Wahlarzt-Tarifen angeboten. Um das alles bieten zu können, brauchen wir Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen. Aktuell sind bei uns im Ambulatorium Döbling über 120 Mitarbeiter:innen aus insgesamt 14 Nationen beschäftigt. Wir bieten ein abwechslungsreiches Arbeitsumfeld und die Möglichkeit, sich mit frischen Ideen einzubringen. Was das Beschäftigungsausmaß, die Arbeitszeiten oder Home-Office betrifft, sind wir so flexibel wie möglich. Mehr als die Hälfte unserer Mitarbeiter:innen nutzt die Möglichkeit zur Teilzeit. Auch die persönliche und fachliche Weiterentwicklung kommen bei uns nicht zu kurz. Dafür gibt es die eigens gegründete Academy – nur einer von unseren vielen Benefits! Nicht zuletzt spricht auch die gute öffentliche Erreichbarkeit für uns. Wenn Sie mit Ihrem Job etwas in der Gesundheitsbranche bewegen wollen, sind Sie bei uns genau richtig. Jeder Job im Ambulatorium Döbling ist ein sinnvoller Job, weil wir als Team Gesundheit. Gemeinsam. Gestalten. Werden auch Sie Teil davon und bewerben Sie sich!

Über die Geldpolitik des gesamten Euroraums entscheidet der EZB-Rat in Frankfurt. Österreichs Stimme an diesem Tisch kommt von der Oesterreichischen Nationalbank, deren Gouverneur dort mit Sitz und Abstimmungsrecht vertreten ist. Gegründet wurde die Bank 1816, ihren Sitz hat sie am Otto-Wagner-Platz in Wien. Wer hier arbeitet, ist näher an den Entscheidungen über Geld und Finanzstabilität, als es von außen aussieht. Die OeNB ist eine Aktiengesellschaft im Eigentum der Republik Österreich und fester Bestandteil des Eurosystems sowie des Europäischen Systems der Zentralbanken. Was das im Alltag bedeutet, ist greifbarer, als der Name vermuten lässt. In der Bankenaufsicht prüfen Analystinnen und Analysten, ob die heimischen Kreditinstitute stabil aufgestellt sind und sich an die Aufsichtsregeln halten. Im Treasury verwalten Fachleute die Euro- und Währungsreserven des Landes und helfen, geldpolitische Beschlüsse in die Praxis umzusetzen. Und im Zahlungsverkehr sorgen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür, dass Bargeld in hoher Qualität dorthin gelangt, wo es gebraucht wird, und dass Überweisungen verlässlich laufen. Dazu kommen Ökonominnen, Statistiker und Forschende, die Konjunktur, Banken und Finanzmärkte beobachten und die Zahlen liefern, auf die sich Politik und Öffentlichkeit stützen. Mehr als tausend Menschen arbeiten für die OeNB. Der Großteil sitzt in Wien, ein weiterer Standort ist die OeNB West in Innsbruck. Hier arbeiten Juristinnen neben IT-Fachleuten, Volkswirten und Spezialistinnen für Sicherheit und Logistik. Die Bank bildet aus und investiert in Weiterbildung. Als unabhängige Zentralbank ist sie auf Dauer angelegt, ihre Wurzeln reichen bis 1816 zurück. Über das Geldmuseum macht sie Finanzwissen für die Öffentlichkeit zugänglich, und über ihren Jubiläumsfonds vergibt sie seit Jahrzehnten Fördermittel an die wissenschaftliche Forschung in Österreich.

Seit 1979 bringt PMC in Wien Unternehmen und Fachkräfte zusammen. Gegründet hat die Personalberatung Dr. Wolfgang Breidert, heute führt sein Sohn Markus Breidert das Haus. Die Arbeit hat immer zwei Seiten: das Unternehmen, das eine Position besetzen will, und den Menschen, der eine neue Aufgabe sucht. Beide sitzen am Ende mit am Tisch. Im Kern geht es um Executive Search. PMC sucht Führungskräfte für offene Positionen auf C-Level- und Top-Management-Ebene und spricht sie direkt an, häufig Leute, die selbst gar nicht aktiv auf Jobsuche sind. Daneben vermittelt das Haus auch Fach- und Führungspersonal abseits der Vorstandsetage, und zwar branchenübergreifend. Mit der Besetzung ist es dabei oft nicht getan. Wer sich beruflich neu orientieren muss, wird im Outplacement begleitet; wer in eine neue Rolle wechselt, bekommt Coaching. Daniela Zdichynec etwa arbeitet hier als ausgebildete Mediatorin und Lebensberaterin. Das Team ist klein. Senior- und Junior-Consultants sitzen nah beieinander, dazu kommen Kolleginnen aus Vertrieb und Backoffice. Für Einsteiger hat das einen Reiz: Man betreut eine Suche von vorne bis hinten, vom ersten Briefing mit dem Kunden bis zur Unterschrift, statt nur an einem Teilstück eines Großprozesses zu hängen. In über 45 Jahren ist außerdem ein Netzwerk gewachsen, aus dem das Research bei jeder neuen Suche schöpft. Der Zusatz International ist Programm. PMC arbeitet mit einem Schwerpunkt in Mittel- und Osteuropa und sucht auch über Österreich hinaus. Geführt wird die Firma in zweiter Generation, von der Familie, die sie 1979 gegründet hat, aus einem Büro in der Seidlgasse im dritten Wiener Bezirk.

Otti & Partner bringt seit dem Jahr 2000 Fachkräfte und Unternehmen zusammen. Wer hier anfängt, wird selbst zum Personalberater: jemand, der Kandidaten anspricht, sie begleitet und an den passenden Arbeitgeber vermittelt. Das Stammhaus liegt mitten in der Wiener Innenstadt, wenige Schritte vom Stephansplatz. Das Geschäft ist schnell erklärt. Unternehmen brauchen gute Leute und finden sie oft nicht allein. Genau hier setzt Otti & Partner an, im Recruiting und in der Personalberatung. Die Berater arbeiten dabei nicht quer durch alle Branchen, sondern jeder in seinem Feld. Einer kennt die Finanzwelt mit ihren Bilanzbuchhaltern und Controllern, der nächste die Technik, dazu kommen IT, Vertrieb und Assistenz. Wer einsteigt, übernimmt so ein eigenes Spezialgebiet, statt von allem ein bisschen zu machen. Über die Jahre ist daraus ein großer Pool geworden. Nach eigenen Angaben liegen über 150.000 Kandidatenprofile im Netzwerk und mehr als 7.000 Kunden im System, vom regionalen Mittelständler bis zum international tätigen Konzern. Mehr als 5.000 Projekte hat die Firma seit der Gründung abgeschlossen. Wie groß die Belegschaft genau ist, gibt das Haus öffentlich nicht an. Geführt wird Otti & Partner als Kommanditgesellschaft mit Sitz in Wien, an der Spitze steht bis heute Firmengründer Bernhard Otti. Das Stammhaus in der Innenstadt deckt Wien, Niederösterreich und das Burgenland ab. Drei weitere Büros in Graz, Linz und Innsbruck betreuen die übrigen Bundesländer; gesucht wird auch über die Grenze, unter anderem in der Schweiz, in Deutschland und Ungarn. So sitzt jeder Berater am Puls eines klar umrissenen Markts und baut über die Jahre ein eigenes Netzwerk auf.

In Wien-Liesing entstehen Lastwagen, die später in Norwegen, Australien oder Großbritannien unterwegs sind. Rund 1.400 Menschen arbeiten an der Brunner Straße für Rheinmetall MAN Military Vehicles Österreich. Innerhalb der Gruppe ist Wien das Kompetenzzentrum für geschützte und ungeschützte Logistikfahrzeuge, von der Entwicklung bis zur Auslieferung. Beides an einem Ort zu haben, ist in der Branche selten. Gebaut werden hier Lkw der HX-Familie und militarisierte Modelle der TG-Baureihen, oft mit Kran, Kipper oder Abrollsystem, oft für Gelände, in dem eine Straße nur noch eine Vermutung ist. Das Unternehmen gehört zu Rheinmetall MAN Military Vehicles mit Sitz in München, einem Gemeinschaftsunternehmen von Rheinmetall AG (51 Prozent) und MAN Truck & Bus (49 Prozent). Zur Gruppe zählen außerdem Standorte in Bristol, im australischen Redbank und im neuseeländischen Trentham. Die Kundenliste erklärt, warum die Auslastung stabil ist: Im Mai 2023 schloss Rheinmetall MAN mit der Bundesbeschaffung GmbH einen Rahmenvertrag über bis zu 1.375 Fahrzeuge für das österreichische Bundesheer, mit einem möglichen Volumen von bis zu 525 Millionen Euro. Frühere Aufträge kamen von der Bundeswehr und der britischen Armee, dazu Bestellungen aus Australien, Norwegen und Schweden. Die Berufe am Standort reichen weit über die Montagelinie hinaus. Schweißtechnik und Fertigung gehören dazu, ebenso die Konstruktion der Fahrzeugvarianten und der Service, der die Lkw über ihre gesamte Nutzungsdauer begleitet. 74 Lehrlinge lernen derzeit in Liesing, in fünf Lehrberufen, darunter Nutzfahrzeugtechnik mit Systemelektronik und Mechatronik mit Schwerpunkt Fertigungstechnik. Wer weiterkommen will, findet im Meister Talent Pool einen Weg: 15 Mitarbeitende absolvieren dort aktuell eine Werkmeisterausbildung. Nutzfahrzeuge haben an dieser Adresse Tradition. In der Brunner Straße 44 stand das Stammwerk der Österreichischen Automobilfabrik ÖAF-Gräf & Stift; die heutige Gesellschaft selbst wurde 2010 in Wien ins Firmenbuch eingetragen. Eine offizielle Beschäftigtenzahl veröffentlicht das Unternehmen nicht, die rund 1.400 stammen aus einem ORF-Bericht vom 18. März 2025. Der Rahmenvertrag mit dem Bundesheer läuft über sieben Jahre, und die Fahrzeuge dafür entstehen in Wien.

Rund 29.200 Kundinnen und Kunden im Wald- und Weinviertel führen ihr Konto bei der Sparkasse Horn-Ravelsbach-Kirchberg. 116 Menschen arbeiten dafür an elf Standorten, von der Zentrale am Kirchenplatz in Horn bis zur Filiale am Marktplatz in Kirchberg am Wagram. Die Bilanzsumme lag im Geschäftsjahr 2025 bei 899 Millionen Euro, ein Plus von 44 Millionen gegenüber dem Jahr davor. Die älteste der drei Vorgängersparkassen wurde 1862 gegründet. Das Geschäft ist klassisches Regionalbanking. Auf der einen Seite Wohnbaufinanzierung, Sparen und Vorsorge für Privatkundinnen und Privatkunden, auf der anderen die Betreuung von Gewerbebetrieben, Freiberuflern und Landwirtschaft in der Region. Zum Geschäftsjahr 2025 standen 604 Millionen Euro an Ausleihungen in den Büchern, 798 Millionen Euro hatten Kundinnen und Kunden dem Haus als Einlagen anvertraut, die Eigenmittel lagen bei 114 Millionen Euro. Rechtlich steht die Sparkasse auf eigenen Beinen. Sie ist eine Aktiengesellschaft im Eigentum dreier regionaler Privatstiftungen und zugleich Teil der österreichischen Sparkassengruppe samt Haftungsverbund. Der Vorstand sitzt in Horn, Helmut Scheidl und Manfred Hofbauer führen das Institut. Digitale Produkte wie George kommen aus dem Verbund mit der Erste Bank, beaufsichtigt wird das Haus von EZB und FMA. Für Beschäftigte heißt das: ein überschaubarer Betrieb, dessen Entscheidungen vor Ort fallen, mit der Technik und dem Sicherungssystem einer großen Gruppe dahinter. Wer hier arbeitet, sitzt entweder in einer der Filialen im Kundengespräch oder in der Zentrale am Kirchenplatz, wo Marktfolge und Verwaltung untergebracht sind. Bei 116 Beschäftigten kennt man einander. Ausgebildet wird im eigenen Haus: Schulabgängerinnen und Schulabgänger starten mit der Lehre zum Bankkaufmann oder zur Bankkauffrau, ausdrücklich willkommen sind daneben Quereinsteiger und Berufserfahrene. Bezahlt wird nach dem Sparkassen-Kollektivvertrag. Zur fachlichen Entwicklung verweist die Sparkasse auf ihr Bildungsangebot; eine öffentliche Aufstellung einzelner Benefits führt sie nicht. Dem Gemeinwohl fühlt sich das Haus seit der Gründung verpflichtet, und es bleibt nicht bei der Formel: 2025 flossen 230.000 Euro in Vereine, Gemeinden und Projekte der Region. Die Wurzeln reichen ins Jahr 1862 zurück, als die Stadt Horn mit 10.000 Gulden für die neue Sparkasse haftete. Kirchberg am Wagram folgte 1868, Ravelsbach 1869. 1993 schlossen sich die drei zur heutigen Aktiengesellschaft zusammen. Zuletzt wurden die Filialen in Gars am Kamp, Ziersdorf und Absdorf umgebaut.

In Ybbsitz stand 1664 eine Pfannenschmiede. Aus ihr ist über elf Generationen im Familienbesitz ein Profilhersteller geworden, der heute rund 2.400 Menschen beschäftigt und Kunden auf drei Kontinenten beliefert. Welser Profile Austria GmbH ist die österreichische Gesellschaft der Gruppe, mit dem großen Werk in Gresten und dem Technologiezentrum für Werkzeugbau in Ybbsitz. Rollformen klingt technisch, ist aber schnell erklärt: Ein Stahlband läuft durch eine lange Reihe von Walzen und bekommt Schritt für Schritt sein Profil, bis am Ende genau jene Form herauskommt, die ein Kunde für sein Produkt braucht. Seit 1960 sind auf diese Weise über 25.200 verschiedene Profilquerschnitte entstanden. Verarbeitet werden Stahl, Edelstahl und Buntmetalle in Dicken von 0,3 bis 8,2 Millimetern, an rund 90 Profilieranlagen. Die fertigen Profile stecken später in Fahrzeugen, in Gebäuden und in Maschinen, meist unsichtbar, aber tragend. Gefertigt wird an fünf Produktionsstandorten. Zwei davon liegen in Österreich, dazu kommen Bönen in Nordrhein-Westfalen und zwei Werke in Valley City im US-Bundesstaat Ohio, die seit der Übernahme von Superior Roll Forming 2018 zur Gruppe gehören. Ein Logistikzentrum in der Schweiz und Vertriebsbüros von Großbritannien über Frankreich und Polen bis in die Türkei halten den Kontakt zu den Märkten. Wer hier arbeitet, hat also mit internationalen Kunden zu tun, ohne dafür den Betrieb wechseln zu müssen. Die Berufe im Haus sind entsprechend unterschiedlich. An den Anlagen in Gresten stehen Verfahrens- und Maschinenbautechniker, im Werkzeugbau in Ybbsitz entstehen die Walzensätze, mit denen ein neues Profil überhaupt erst hergestellt werden kann. Daneben gibt es Konstruktion, Instandhaltung, IT, Qualitätssicherung und den technischen Vertrieb, der Kunden bei der Produktentwicklung begleitet. Ausgebildet wird seit 1950. In Österreich stehen neun Lehrberufe aus Metall, Elektro, Technik und Büro offen, bis zu 30 junge Menschen starten pro Jahr, rund 110 sind derzeit in Ausbildung. Auch für Quereinsteiger aus anderen Branchen gibt es Umschulungsprogramme, deren Kosten das Unternehmen bei passender Eignung übernimmt. Bezahlt wird nach dem Kollektivvertrag der Metallindustrie, dazu kommen betriebliche Altersvorsorge, Kantine, Fitnessraum und Arbeitskleidung für die Produktion. Rund die Hälfte der Belegschaft ist seit mehr als zehn Jahren im Unternehmen, das Durchschnittsalter liegt bei 38 Jahren, und Menschen aus 36 Nationen arbeiten in der Gruppe zusammen. Wie viele Beschäftigte genau auf die österreichische Gesellschaft entfallen, veröffentlicht das Unternehmen nicht; die Zahlen beziehen sich auf die Gruppe. Die Lehrwerkstatt in Gresten misst 2.000 Quadratmeter, und die erste Etappe dauert dort 30 Wochen, bevor die Lehrlinge in die Fachabteilungen und an die Ausbildungs-Profilieranlage wechseln.

Im Humanomed Zentrum Althofen kümmern sich über 500 Menschen um Kurgäste und Reha-Patientinnen. Eröffnet wurde das Haus 1975, als erste private Einrichtung mit einem Vertrag der österreichischen Sozialversicherung. Aus einem Kurbetrieb mit Moor und Heilschlamm ist seither eines der größten Kur- und Rehazentren Kärntens geworden. Heute behandelt das Zentrum in sieben Bereichen. Hier wird nach Hüft- und Knieoperationen orthopädisch rehabilitiert, hier kommen Menschen nach einem Herzinfarkt zurück zu Kräften, und es gibt eine eigene Dialysestation. Die Herz-Kreislauf-Rehabilitation läuft seit 2006; mehr als 28.000 Patientinnen und Patienten haben sie seither durchlaufen. 2025 startete in Althofen die erste Reha Österreichs speziell für Nierenkranke. Dazu kommen Stoffwechsel-, Onkologie- und Lungenrehabilitation sowie der klassische Kur- und Vorsorgebetrieb. Das Zentrum gehört zur Humanomed-Gruppe, einem Familienunternehmen in dritter Generation. Zur Gruppe zählen außerdem die Privatklinik Villach und die Privatklinik Maria Hilf in Klagenfurt, geführt von der Humanomed Consult GmbH mit Sitz in Klagenfurt. In ganz Kärnten beschäftigt die Gruppe rund 1.400 Menschen, allein in Althofen sind es über 500. So ein Haus lebt von vielen Berufen. Ärztinnen und Pflegekräfte arbeiten neben Physio- und Ergotherapeuten, Sportwissenschaftlern und Diätologen, und in der Küche bildet das Zentrum Köchinnen und Gastronomiefachkräfte aus. Aus- und Weiterbildung gibt es nach Angaben des Unternehmens über alle Berufsgruppen hinweg. Für Mitarbeitende, die in eine finanzielle Notlage geraten, besteht eine eigene Stiftung.

Bei improv CONSULTING OG geht es jeden Tag darum, die richtigen Menschen und die richtigen Jobs zusammenzubringen. Die Salzburger Personalberatung sucht im Auftrag von Unternehmen nach Fach- und Führungskräften – von der ersten Ansprache bis zur Unterschrift am Dienstvertrag. Gegründet 2009, arbeitet sie heute für regionale Mittelständler ebenso wie für internationale Konzerne. Der Alltag ist abwechslungsreich, weil kaum eine Suche der anderen gleicht. Mal ist ein Vertriebsleiter gefragt, mal Spezialistinnen aus IT und Technik, mal jemand für Finance und Controlling oder eine Position im Executive Search. Für diese Aufträge arbeiten die Personalberater mit Methoden, die über das klassische Inserat hinausgehen: Beim Active Sourcing werden passende Kandidaten direkt angesprochen, beim Programmatic Job Marketing landen Stellenanzeigen gezielt dort, wo die gesuchten Leute wirklich unterwegs sind. Wer hier arbeitet, hat also ständig mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Branchen zu tun und lernt die Arbeitswelt vom Handwerk bis zum Konzern kennen. improv ist ein kleines, spezialisiertes Team – LinkedIn weist die Größenordnung von 2 bis 10 Mitarbeitenden aus, eine offizielle Mitarbeiterzahl macht das Unternehmen nicht öffentlich. Geführt wird die OG von den beiden geschäftsführenden Gesellschaftern Dr. Friedrich Pötzelsberger und Mag. Beatrix Rumpl; der Weg zur Führung ist entsprechend kurz. Der Firmensitz liegt in Elixhausen bei Salzburg, das Büro in der Stadt Salzburg. Seit 2009 ist die Beratung am Markt, auf der eigenen Website führt sie das Siegel Austria's Leading Companies.

professionals4you bringt Menschen und Unternehmen in der Steiermark und in Kärnten zusammen. Die Personalberatung sitzt in Graz und sucht für regionale Betriebe Fachleute aus Technik, IT und dem kaufmännischen Bereich. Für Bewerberinnen und Bewerber ist die Vermittlung kostenlos. Wer hier selbst anheuert, arbeitet genau an dieser Schnittstelle. Hinter dem Namen steht die Riedenbauer Consulting GmbH aus Graz. Gegründet hat sie Ing. Günter Riedenbauer, der vorher rund 17 Jahre in der Personaldienstleistung gearbeitet hat, acht davon als Geschäftsführer für ganz Österreich. Seit über zehn Jahren ist die Firma von der Kratkystraße aus für Betriebe in der Steiermark und in Kärnten unterwegs. Geführt wird sie heute von Mag. Martin Hoffmann. Die Arbeit beginnt meist mit einer offenen Stelle bei einem Kunden. Daraus wird ein Anforderungsprofil. Anzeigen gehen online und in den Druck, parallel suchen die Berater über Social Media und an Hochschulen nach passenden Leuten und sprechen Kandidatinnen auch direkt an. Dann der persönliche Teil: Gespräche, Vorauswahl, die richtigen Menschen an den richtigen Platz bringen. Das Ziel ist nicht die schnelle Leiharbeit, sondern die feste Anstellung im Betrieb. Ist eine Stelle noch nicht budgetiert, springt das Integrationsleasing ein, von der Firma als die nachhaltige Art der Zeitarbeit beschrieben. Die Kundenbetriebe kommen vor allem aus der Technik. In der einen Suche geht es um Software-Entwickler für ein IT-Unternehmen, in der nächsten um Konstrukteure im Fahrzeugbau oder um Fachkräfte aus der Halbleiter- und Medizintechnik. Dazu kommen kaufmännische Rollen und Positionen aus Banken und Versicherungen. Wer im Recruiting bei professionals4you arbeitet, bekommt also viele Branchen auf den Tisch. Das Leistungsspektrum reicht über die reine Vermittlung hinaus. Executive Search für Führungspositionen gehört dazu, ebenso Onboarding, Outplacement und HR-Consulting über den gesamten Mitarbeiterzyklus. Manche Kunden lagern ihre komplette Personalsuche aus und lassen sie unter eigenem Namen laufen. Als Werte nennt das Unternehmen Ehrlichkeit und Transparenz, Qualität, Partnerschaft und Respekt. Wie groß das Team ist, gibt die Firma öffentlich nicht an. Für Bewerberinnen und Bewerber bleibt die Begleitung kostenlos, von der ersten Auswahl bis zur Unterschrift. Der Sitz ist Graz, Kratkystraße 2.

Wer in Wien arbeitslos ist und trotzdem ein Unternehmen gründen will, sitzt irgendwann einem Berater oder einer Beraterin von ÖSB Consulting gegenüber. Wer nach längerer Krankheit zurück in den Job finden möchte, ebenso. Rund 365 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten an 45 Standorten in ganz Österreich an 84 Projekten rund um Arbeit, Gesundheit und Qualifizierung (oesb.at, abgerufen 2026-07-31). Das Unternehmen gehört zur ÖSB Gruppe, der größten privaten Anbieterin von Arbeitsmarktdienstleistungen in Österreich. Auftraggeber sind überwiegend öffentliche Stellen: das Arbeitsmarktservice, Sozialversicherungsträger und Ministerien. Was das praktisch bedeutet, zeigt das Unternehmensgründungsprogramm des AMS Wien, das ÖSB Consulting umsetzt. Ein Beratungsteam begleitet dort Menschen ohne Job Schritt für Schritt in die Selbständigkeit, vom ersten Geschäftsmodell bis zur Gewerbeanmeldung. Im bundesweiten Programm fit2work, das seit 2013 läuft und von AMS, Pensionsversicherung, AUVA, ÖGK und Sozialministeriumservice finanziert wird, arbeiten Case Managerinnen und klinische Psychologen mit Personen, die nach einer Erkrankung wieder Fuß fassen wollen. Gleichzeitig beraten Kolleginnen und Kollegen aus derselben Einheit Betriebe dazu, wie sie ihre Belegschaft gesund halten. Weitere Arbeitsfelder reichen von Jugendcoaching an der Schnittstelle Schule und Beruf bis zu Beratung rund um Digitalisierung, Diversität und Klimatransformation in Unternehmen. Ein zweiter Teil der Arbeit spielt außerhalb Österreichs. Für die Europäische Kommission, das Europäische Institut für Gleichstellungsfragen und die OECD erstellt ÖSB Consulting Studien und Vergleiche europäischer Arbeitsverwaltungen. Im Donauraum-Projekt SteelCityZen sitzt das Haus mit elf Partnerorganisationen aus neun Ländern an einem Tisch und arbeitet daran, wie sich alte Industriestädte wirtschaftlich breiter aufstellen. In Kroatien lief ein Programm zur beruflichen Qualifizierung, im Kosovo eine mehrjährige Beratung zur Arbeitsmarktintegration. Wer international arbeiten will, muss dafür also nicht den Arbeitgeber wechseln. Die Belegschaft ist fachlich gemischt, und das ist im Alltag spürbar. Arbeitsmarktexpertinnen, Unternehmensberater, Case Manager, Trainerinnen, Jugendcoaches, Projektleitungen und Kolleginnen aus Controlling und Assistenz arbeiten in denselben Projektteams. Für die Weiterbildung betreibt die Gruppe eine eigene Akademie. Vieles lässt sich in Teilzeit oder von zu Hause aus erledigen, und für Beschäftigte und ihre Angehörigen gibt es kostenlose Coaching- und Beratungsangebote. Das Audit berufundfamilie trägt die Gruppe für den Zeitraum 2025 bis 2028, außerdem hat sie die Charta der Vielfalt unterzeichnet. Zahlen zu Umsatz und Ergebnis veröffentlicht das Unternehmen nicht. Die Qualität der eigenen Arbeit hat sich das Haus auch extern bestätigen lassen: Beim Staatspreis Unternehmensqualität 2020 gewann ÖSB Consulting die Kategorie der mittelgroßen Unternehmen, die Jury hob dabei die enge Abstimmung von Produkt- und Prozessentwicklung mit den öffentlichen Auftraggebern hervor. Der Firmensitz liegt in der Oberen Donaustraße in Wien-Leopoldstadt, im Firmenbuch steht die GmbH seit 1994. Die ÖSB Gruppe insgesamt beschäftigt rund 950 Menschen an 65 Standorten und arbeitet jährlich mit über 6.500 Unternehmen und etwa 55.000 Personen (oesb-gruppe.com, abgerufen 2026-07-31). Über 80 Prozent der Führungspositionen besetzt die Gruppe aus den eigenen Reihen.

Wer bei Eisenberger am Bildschirm sitzt, konstruiert Maschinen, die später anderswo Batteriezellen prüfen, Kosmetik abfüllen oder Paletten stapeln. Das Technische Büro in Weiz plant Sondermaschinen, Vorrichtungen und komplette Anlagen für Industriebetriebe in der Steiermark und darüber hinaus. Angefangen hat das im Oktober 2000 als Ein-Personen-Büro von Ing. Heinz Eisenberger. Heute gibt es eigene Teamleitungen für Intralogistik, Sondermaschinenbau und Vorrichtungskonstruktion. Die Arbeit beginnt meist mit einer Aufgabe des Kunden: eine Montagelinie, die schneller werden soll, oder eine Anlage, für die Konzept, Layoutplan und Detailzeichnungen erst entstehen müssen. Eisenberger übernimmt diese Planung von der ersten Skizze bis zur fertigen Konstruktion und rechnet kritische Bauteile per FEM nach. Die Aufträge kommen aus sehr unterschiedlichen Ecken der Industrie. Für die Batterietechnik entstehen automatische Montage- und Prüfstationen, für die Kosmetikbranche Abfüllanlagen, dazu kommt Roboterhandhabung in kompletten Produktionslinien. Ein zweites Standbein ist der Personalservice. Konstrukteure des Hauses arbeiten dabei zeitweise direkt in den Entwicklungsabteilungen von Industriekunden mit. Für Technikerinnen und Techniker bedeutet das Abwechslung: Man sieht mehrere Betriebe und Branchen von innen, statt jahrelang am selben Produkt zu bleiben. Gearbeitet wird im Raum Weiz, Gleisdorf, Hartberg, Fürstenfeld, Feldbach und Graz, für viele in der Oststeiermark also in Pendeldistanz. Die Firmenchronik zeigt, wie ernst das Unternehmen seine Werkzeuge nimmt. 2011 kam SolidWorks dazu, 2017 die Simulationssoftware ANSYS, 2022 Creo. Wer hier konstruiert, arbeitet mit mehreren CAD-Systemen parallel, und das ist für die eigene Qualifikation einiges wert. 2014 bezog die Firma den heutigen Sitz an der Marburger Straße. Für 2021 nennt die Chronik rund 40 Mitarbeitende; eine tagesaktuelle Beschäftigtenzahl veröffentlicht das Unternehmen nicht. Die offenen Stellen drehen sich derzeit vor allem um Konstruktion, etwa Maschinenbau-Konstrukteure mit und ohne Berufserfahrung sowie Konstrukteure für Hydro-Generatoren. Daneben werden Fertigungstechnik, Projektkoordination und kaufmännische Verwaltung gesucht. Absolventinnen und Absolventen von HTL oder FH spricht das Unternehmen ausdrücklich an, auch ohne einschlägige Praxis. Geführt wird der Betrieb weiterhin in der Familie: Gegründet hat ihn Ing. Heinz-Peter Eisenberger, seit Anfang 2026 ist Daniel Eisenberger als Geschäftsführer im Firmenbuch eingetragen.